Bonusprojekt – Aus Streifen geflochten

Die Flechtkunst hat eine lange Tradition und ist eine der ältesten Kulturtechniken der Menschheit. Schon immer haben Menschen aus verschiedensten Materialien Behältnisse hergestellt, um etwas tragen, sammeln oder aufbewahren zu können. Auf der ganzen Welt haben sich dabei unterschiedliche Flechttechniken entwickelt, abhängig von den zur Verfügung stehenden Materialien – jeder Kontinent, jede Region, jede Kultur hatte andere zu Flechtzwecken geeignete Materialien. Was die Flechtkunst einmalig macht, ist der Umstand, dass sie als einzige Kulturtechnik nicht vorwiegend maschinell abgelöst wurde, sondern ein Handwerk geblieben ist.

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Weihnachtsdeko aus Papier

Weihnachtlicher «Blätter»-Wald

Aus Weihnachtsschmuck zum Aufhängen oder Aufstellen, ob aus weißem oder farbigem Papier, entsteht ein ganzer Wald voll flacher, gefalteter, geschichteter, ja sogar dreidimensionaler Weihnachtsbäume.

© Ben Nason

Bei diesem Projekt arbeiten Sie am besten mit einem Skalpell. Denken Sie dabei wie beim Schneiden mit der Schere daran, dass Sie das Werkzeug kontrollieren und nicht umgekehrt.
Lassen Sie sich also Zeit und schneiden Sie erst dann, wenn Sie dazu bereit sind.

Legen Sie eine für die Größe Ihres ausgewählten Buches passende Schablone des Weihnachtsbaums, den Sie ausschneiden wollen, ungefähr in der Hälfte des Buches mittig auf eine Doppelseite.

© Simone Bendix

Schneiden Sie mit dem Skalpell vorsichtig ringsherum an der Schablonenkante entlang. Dazu die Klinge wie einen Stift schräg aufs Papier setzten und kräftig aufdrücken (die andere Hand bleibt ruhig und außer Reichweite der Klinge). Durchschneiden Sie möglichst viele Buchseiten auf einmal – Sie dürfen sogar ein und dieselbe Stelle mehrmals nachschneiden!

Ist die gesamte Kontur ausgeschnitten, heben Sie die Buchseiten hoch und lassen den Weihnachtsbaum plastisch erscheinen. Um den gewünschten Effekt zu erzielen, müssen Sie etwa durch die Hälfte der Buchseiten schneiden.

Weihnachtsbäumchen bitte, aber zackig!

Diese Bäumchen eignen sich hervorragend zum Aufhängen oder als Wandschmuck.
Benutzen Sie für die Bäumchen die unten abgebildete Schablone oder zeichnen Sie sich eine eigene.

© Simone Bendix

 

Falten Sie mehrere Papierstücke zur Hälfte, schneiden Sie aus jedem Stück eine Weihnachtsbaumhälfte aus und falten Sie die Papierlagen auseinander. Nun legen Sie zwei oder mehr verschieden große Weihnachtsbäume aufeinander und nähen sie entlang der Mittelachse zusammen.

Zum Schluss werden die Baumhälften auseinandergeklappt, und fertig ist Ihr dreidimensionaler Weihnachtsbaum.

© Simone Bendix

Die Anleitungen stammen aus dem Buch «Papier-Poesie» von Helene und Simone Bendix.

 



out of the box: ART IN A BOX

In diesem Frühjahr legte Marlis Maehrle bereits ihr drittes Buch vor: «Art in a Box». Nach Papierobjekten und Büchergestaltung hat sie nun ihre Erfahrungen mit Kästchenkunst in Anleitungen und Anregungen versammelt. Auch nach Erscheinen des Buches ist die Inszenierung von Kästchen und Fundstücken natürlich weiterhin ein Herzensthema.

Für uns hat sie nun eine Auswahl an Kästchen zusammengestellt, die seit der Druckfreigabe von «Art in a Box» entstanden sind:

 

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Haupt war auf der Jagd

Eigentlich waren wir ja auf der Suche nach einem großen Hirschkopf aus Pappmaché, den wir, wie im Buch «Neues aus alten Landkarten» von Jill K. Berry, mit ausrangierten Landkarten verzieren wollten. Die Jagdtrophäe sollte unsere Standdeko für die diesjährige Frankfurter Buchmesse werden. Dann sind wir im Internet aber auf eine supertolle Vorlage zum Selberfalten eines Hirschkopfs aus Papier gestoßen, die wir unbedingt ausprobieren wollten.

Hier das Resultat – das nun unseren Stand an der Frankfurter Buchmesse zieren wird.

hirschkopf

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«Alles Papier»: Blog-Tour und Buchverlosung

Papier ist alltäglich, wir begegnen den Material den ganzen Tag über. Ob am Morgen in Form der Tageszeitung, der Agenda, des Kassenzettels, Notizzettels oder sogar des Geldes. Papier ist überall.

Dass mit Papier ganz viel Praktisches und Dekoratives gestaltet werden kann, zeigt uns Sonja Egger in ihrem Buch «Alles Papier». Mit Projekten zu den Themen SCHENKEN, VERPACKEN, WOHNEN und FEIERN präsentiert sie uns Papier in einer ganz anderen Form.

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HauptPapiertag plus Wettbewerb

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Am 12. September 2016 erscheinen unsere neuen Bücher und darunter sind ganz schön viele Papierbücher. Deshalb veranstalten wir über zwei Monate jede Woche einen speziellen «HauptPapiertag» in unserem Magazin. Da lockt zum Beispiel ein Bonusprojekt aus dem Buch «Unikat» von Marils Maehrle oder das Making-of unseres Hirschkopfs für die Frankfurter Buchmesse. Lassen Sie sich überraschen!

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Haupt-Autorin Anka Brüggemann: Meine Lieblingsobjekte sind Himmelis

brüggemannWas tun mit ausrangierten Büchern? Unsere Autorin Anka Brüggemann ist nicht verlegen und hat tausend Einfälle, was man alles aus einem alten Buch machen kann. 55 Projekte stellt sie in ihrem Erstlingswerk «Papier – Objekte aus alten Büchern» vor. Was sie an der Papierkunst  fasziniert und was hinter den Projekten «Die Buch Bar» und «Bookogami» steckt, hat uns Anka Brüggemann im Interview erzählt. Weiterlesen >