„Mein ungezähmter Garten“ ist eines der Top-5-Gartenbücher 2018

Gewinner und Jury des DGG-Gartenbuchpreises 2018, © DGG

Erneut hat ein Buch aus dem Haupt Verlag einen bedeutenden Gartenbuchpreis gewonnen. „Mein ungezähmter Garten“ von Norbert Griebl wurde von der DGG (Deutsche Gartenbau-Gesellschaft 1822 e.V.) als eines der Top-5-Gartenbücher 2018 ausgezeichnet. Die Preise wurden am Freitag, 19. März 2018, auf der Leipziger Buchmesse verliehen. Frank Heins, Leiter Marketing & Vertrieb des Haupt Verlags, nahm den Preis auf der Kulturbühne des Mitteldeutschen Rundfunks MDR auch im Namen des Autors Norbert Griebl entgegen.

In der Laudatio von Jury-Präsident Prof. Dr. Steffen Wittkowske für „Mein ungezähmter Garten“ hieß es:

„… ein empfehlenswertes Fachbuch, basierend auf langjähriger Erfahrung des Autors im Umgang mit den schönen Wilden. Das Format handlich, die Dokumentation ansprechend, der Preis erschwinglich. Ein Buch, welches Privatpersonen Freude bereitet und für Bibliotheken eine fachliche Bereicherung darstellt.“

Prof. Dr. Steffen Wittkowske, Jury-Präsident, und Frank Heins, Haupt Verlag, © DGG

In Anerkennung und Würdigung besonderer literarischer Leistungen auf dem Gebiet des Gartenbaus und der Gartenkultur stiftet die Deutsche Gartenbau-Gesellschaft seit 1957 den DGG-Buchpreis. Der nach der Wiedergründung der Deutschen Gartenbau-Gesellschaft im Jahre 1955 amtierende Präsident Graf Lennart Bernadotte, Insel Mainau, hatte angeregt, in vielfältiger Weise auf seinen Leitgedanken „Gärtnern um des Menschen willen“ aufmerksam zu machen. Der DGG-Buchpreis ist als Auszeichnung für Autoren gedacht, die durch ihre Veröffentlichungen in der Lage sind, den Menschen deutlich zu machen, daß Pflanze, Garten, Landschaft und Mensch eine unteilbare Einheit bilden.

Der DGG-Buchpreis soll Belange des Gartenbaus, der Gartenkultur und der Gartenkunst bewußt machen, gärtnerisches Wissen und Können verbreiten, den Umgang mit Pflanze, Garten, Landschaft und Natur verstärken und den schriftstellerischen Einsatz finanziell unterstützen.

Hier geht es zur Webseite der DGG



Buchvernissage «Der gestaltete Naturgarten» auf der Giardina

Gestern Abend wurde auf der Giardina die Buchtaufe von Peter Richards neuem Buch «Der gestaltete Naturgarten» gefeiert. Nach der Begrüßung schickte Peter Richard seine Gäste zuerst auf einen Rundgang durch die Giardina. Ausgestattet mit einer Liste mit Peter Richards «Top Ten» konnte man so die Highlights der größten Indoor-Gartenmesse Europas entdecken, die dieses Jahr zum 20. Mal stattfindet. Nicht verpassen durfte man natürlich den Stand der Haupt Buchhandlung, die ebenfalls vor Ort ist.

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Mein Garten für die Schmetterlinge

©Hélène Rival / Wikimedia Commons

Erinnern Sie sich noch? Früher konnte man irgendwo durch die Fluren streifen und erlebte dann überall bunte Schmetterlinge. Auf blütenreichen Brachflächen, an Waldsäumen, in aufgelassenen Sandgruben und Steinbrüchen, auf Trockenrasen und an Wegböschungen war dies eben ein normales Bild. Mancherorts mag das vielleicht immer noch so sein, aber ansonsten sind der modernen Kulturlandschaft die Falter allenthalben und bedauerlicherweise sogar ziemlich rigoros abhanden gekommen. Selbst in den Gärten, wo sie immer gern gesehene Dauergäste waren, erlebt man eventuell nur noch wenige Arten in durchaus überschaubarer Individuenzahl. Schmetterlinge – so scheint es – stehen ebenso erbarmungslos auf der Aussterbeliste wie viele andere Arten unseres lebendigen Umfeldes, weil man ihnen in der modernen Zivilisationslandschaft (von Kulturlandschaft mag man vielfach gar nicht mehr reden) schlicht die Lebensgrundlagen entzogen hat. Die erwähnten und traditionell typischen Falterbiotope bzw. -fluggebiete mit ihrem reichen Aufkommen blühender Stauden sind zwar regional bzw. lokal immer noch vorhanden, aber das Umfeld in den landwirtschaftlichen Fluren hat sich durch ständige Begiftung gewaltig verändert. Weiterlesen >



Invasive Gartenpflanzen: Interview mit Norbert Griebl

In seinem neuen Buch «Gärtnern ohne invasive Pflanzen» stellt Norbert Griebl 70 invasive Pflanzen vor, die immer noch häufig in unseren Gärten und Parks angepflanzt werden und bereits jetzt Probleme verursachen oder zukünftig zu einem Problem werden könnten. Er empfiehlt zu jeder Pflanze eine heimische Alternative, die gut in einen ökologisch wertvollen Garten passt.
Wir wollten von ihm wissen, was Gartenbesitzer gegen die Ausbreitung invasiver Pflanzen tun können und wie er die zum Teil polemisch geführte Diskussion um die Bekämpfung invasiver Pflanzen sieht.

Typische Bahndammvegetation mit Götterbaum und Kanadischer Goldrute

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Vom Gärtnern in Gemeinschaft: Teil 2

So langsam habe ich es wohl raus. Nach nur einer halben Stunde mit konzentriert zusammengekniffenen Augen kann ich das Grün der jungen Möhren, die wir vor einigen Wochen gesät haben, von dem Grün der jungen Kamillentriebe­­ unterscheiden, die drohen, unsere kommende Ernte zu überwuchern. Ich stehe auf dem Feld der Solidarischen Landwirtschaftsinitiative «Radiesli» im idyllischen Worb, nahe bei Bern, fest entschlossen, unsere Rübenbabies zu verteidigen. Okay, ich stehe gar nicht, sondern robbe mich auf allen Vieren Zentimeter für Zentimeter voran, mit einem Messer bewaffnet und zum Glück nicht allein. Im Unkraut-Zupf-Team sind wir heute zu zweit.

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Die Sense – Möglichkeiten und Vorteile für die Gartenarbeit (Teil 2)

Die Sense war einst aus der Landwirtschaft nicht wegzudenken. Heute wird sie langsam wiederentdeckt – von Menschen, die die Natur lieben und schützen wollen und ein traditionelles Handwerksgerät einer lauten Maschine vorziehen.

Im ersten Teil ihres Gastbeitrages haben Ian und Andrea Miller bereits verschiedene Möglichkeiten aufgezeigt, wie die Sense die Gartenarbeit erleichtern und bereichern kann. Und sie haben noch weitere Ideen – doch lesen Sie selbst:

Neben dem Heu mit der Sense bietet sich das Handwerkzeug auch wunderbar zum Ernten von Getreide (Weizen, Roggen und dergleichen) im kleineren Stil an: Weiterlesen >



Die Sense – Möglichkeiten und Vorteile für die Gartenarbeit

Die Sense war einst aus der Landwirtschaft nicht wegzudenken. Heute wird sie langsam wiederentdeckt – von Menschen, die die Natur lieben und schützen wollen und ein traditionelles Handwerksgerät einer lauten Maschine vorziehen. Doch haben Sie schon einmal überlegt, das Gras in Ihrem Garten mit einer Sense zu mähen?

Für unser Online-Magazin zeigen Ian Miller und seine Frau Andrea in einem zweiteiligen Gastbeitrag, welche Vorteile und Möglichkeiten das Mähen mit der Sense bei der Arbeit im Garten bietet.

© David Cavagnaro

Die ursprüngliche Mäh-«Maschine» war die Sense. Vor ungefähr 700 Jahren entstand in Mitteleuropa eine besondere Art von Sense, die heute die «österreichische» oder «europäische», sowie «kontinentaleuropäische» Sense genannt wird. Im Grunde genommen ist diese Sense ein Stück Stahl, das gewölbt und zur Mähbewegung angeglichen geschmiedet und danach geschärft wurde und an einem langen Stiel befestigt ist. Dieser Stiel wird je nach Örtlichkeit «Worb», «Wurf», «Baum», oder einfach Sensenstiel genannt. Österreichische Sensen sind leichtgewichtig, sie tragen zu einem kraftsparenden Bewegungsablauf bei und können je nach Art des Grases unterschiedlich gedengelt werden. Weiterlesen >



«Der wilde Garten» – ein Paradies für den faulen Gärtner?

Norbert im Garten

Norbert Griebl in seinem Garten. (c) Norbert Griebl

«Mein ungezähmter Garten» – das klingt doch nach dem idealen Garten für alle «faulen» Gärtner. Norbert Griebl, der Autor des gleichnamigen Buches widerspricht: «Nein, der wilde Garten ist ein Paradies für den Genießer», meint er. «Ein Paradies für Menschen, die in der Natur kleine Wunder sehen und die es auch zulassen können, dass die Natur selbst der Gartengestalter ist.» Man vertraut auf die Gestaltungskraft der Natur und lässt sich Jahr von Jahr von neuem überraschen. «Wir Gartenbesitzer greifen hier nur regulierend ein.»
Vor allem am Anfang erfordere ein schöner, aber ungezähmter Garten ein bisschen Aufwand und Arbeit, erzählt Norbert Griebl. «Um zu einem wilden und nicht verwilderten Garten zu kommen, ist anfänglich recht viel Arbeit notwendig. So ist ein rigoroses Abmagern fast unumgänglich, will man auf lange Jahre einen pflegeextensiven, ungezähmten Garten haben.» Weiterlesen >



«Permakultur» – Buchvernissage

Gestern Abend feierten wir in der Haupt Buchhandlung die Buchvernissage von «Permakultur. Grundlagen und Praxisbeispiele für nachhaltiges Gärtnern». Zahlreiche Gäste folgten der Einladung, um mit den Autorinnen, Autoren und dem Verlag auf das neu erschienene Buch anzustoßen.

IMG_1889Die fünf Autorinnen und Autoren stellten nicht nur ihr neu erschienenes Buch vor, sondern erzählten anschaulich, wie Permakultur in unterschiedlichsten Projekten umgesetzt werden kann. Weiterlesen >



Deutscher Gartenbuchpreis – Vierfache Auszeichnung für den Haupt Verlag

Am letzten Freitag fand auf Schloss Dennenlohe die Verleihung des Deutschen Gartenbuchpreises statt. Unsere Programmleiterin Regine Balmer hat am stimmungsvollen Festabend teilgenommen und konnte gleich mehrere Preise für uns und unsere Autoren in Empfang nehmen.

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© Regine Balmer

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