Die Sense – Möglichkeiten und Vorteile für die Gartenarbeit (Teil 2)

Die Sense war einst aus der Landwirtschaft nicht wegzudenken. Heute wird sie langsam wiederentdeckt – von Menschen, die die Natur lieben und schützen wollen und ein traditionelles Handwerksgerät einer lauten Maschine vorziehen.

Im ersten Teil ihres Gastbeitrages haben Ian und Andrea Miller bereits verschiedene Möglichkeiten aufgezeigt, wie die Sense die Gartenarbeit erleichtern und bereichern kann. Und sie haben noch weitere Ideen – doch lesen Sie selbst:

Neben dem Heu mit der Sense bietet sich das Handwerkzeug auch wunderbar zum Ernten von Getreide (Weizen, Roggen und dergleichen) im kleineren Stil an: Weiterlesen >



Die Sense – Möglichkeiten und Vorteile für die Gartenarbeit

Die Sense war einst aus der Landwirtschaft nicht wegzudenken. Heute wird sie langsam wiederentdeckt – von Menschen, die die Natur lieben und schützen wollen und ein traditionelles Handwerksgerät einer lauten Maschine vorziehen. Doch haben Sie schon einmal überlegt, das Gras in Ihrem Garten mit einer Sense zu mähen?

Für unser Online-Magazin zeigen Ian Miller und seine Frau Andrea in einem zweiteiligen Gastbeitrag, welche Vorteile und Möglichkeiten das Mähen mit der Sense bei der Arbeit im Garten bietet.

© David Cavagnaro

Die ursprüngliche Mäh-«Maschine» war die Sense. Vor ungefähr 700 Jahren entstand in Mitteleuropa eine besondere Art von Sense, die heute die «österreichische» oder «europäische», sowie «kontinentaleuropäische» Sense genannt wird. Im Grunde genommen ist diese Sense ein Stück Stahl, das gewölbt und zur Mähbewegung angeglichen geschmiedet und danach geschärft wurde und an einem langen Stiel befestigt ist. Dieser Stiel wird je nach Örtlichkeit «Worb», «Wurf», «Baum», oder einfach Sensenstiel genannt. Österreichische Sensen sind leichtgewichtig, sie tragen zu einem kraftsparenden Bewegungsablauf bei und können je nach Art des Grases unterschiedlich gedengelt werden. Weiterlesen >



«Der wilde Garten» – ein Paradies für den faulen Gärtner?

Norbert im Garten

Norbert Griebl in seinem Garten. (c) Norbert Griebl

«Mein ungezähmter Garten» – das klingt doch nach dem idealen Garten für alle «faulen» Gärtner. Norbert Griebl, der Autor des gleichnamigen Buches widerspricht: «Nein, der wilde Garten ist ein Paradies für den Genießer», meint er. «Ein Paradies für Menschen, die in der Natur kleine Wunder sehen und die es auch zulassen können, dass die Natur selbst der Gartengestalter ist.» Man vertraut auf die Gestaltungskraft der Natur und lässt sich Jahr von Jahr von neuem überraschen. «Wir Gartenbesitzer greifen hier nur regulierend ein.»
Vor allem am Anfang erfordere ein schöner, aber ungezähmter Garten ein bisschen Aufwand und Arbeit, erzählt Norbert Griebl. «Um zu einem wilden und nicht verwilderten Garten zu kommen, ist anfänglich recht viel Arbeit notwendig. So ist ein rigoroses Abmagern fast unumgänglich, will man auf lange Jahre einen pflegeextensiven, ungezähmten Garten haben.» Weiterlesen >



Beete im Frühjahr vorbereiten

Bei der Bodenbearbeitung im Frühjahr kommt es darauf an, gute Bedingungen dafür zu schaffen, dass Samenkörner gut keimen und sich die Sämlinge zügig weiterentwickeln können. Der Boden soll in dieser Phase nicht mehr tief bearbeitet und gewendet werden, vielmehr soll die Schichtung erhalten bleiben.

Bross_Boden_Buch_S.94

© Brunhilde Bross-Burkhardt

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Mein naturnaher Garten

Im Jahr 2002 kauften Elfi und ich uns ein altes Haus mit großem Grund in Stainz in der Weststeiermark. Seitdem wird gepflanzt und renoviert, wobei es bei der Hausrenovation nicht sehr weiter geht. Wir sind halt beide Gärtner und viel lieber im Garten als im Haus.
6000 m² Steilhang war die Ausgangslage. Die mussten mal begehbar gemacht werden, mit Wegen und Pfaden. Es folgte die Einteilung der Flächen in «Apothekergarten», «Naschgarten», «Wildgarten», «Alpengarten» usw. Weiterlesen >