«Der wilde Garten» – ein Paradies für den faulen Gärtner?

Norbert im Garten

Norbert Griebl in seinem Garten. (c) Norbert Griebl

«Mein ungezähmter Garten» – das klingt doch nach dem idealen Garten für alle «faulen» Gärtner. Norbert Griebl, der Autor des gleichnamigen Buches widerspricht: «Nein, der wilde Garten ist ein Paradies für den Genießer», meint er. «Ein Paradies für Menschen, die in der Natur kleine Wunder sehen und die es auch zulassen können, dass die Natur selbst der Gartengestalter ist.» Man vertraut auf die Gestaltungskraft der Natur und lässt sich Jahr von Jahr von neuem überraschen. «Wir Gartenbesitzer greifen hier nur regulierend ein.»
Vor allem am Anfang erfordere ein schöner, aber ungezähmter Garten ein bisschen Aufwand und Arbeit, erzählt Norbert Griebl. «Um zu einem wilden und nicht verwilderten Garten zu kommen, ist anfänglich recht viel Arbeit notwendig. So ist ein rigoroses Abmagern fast unumgänglich, will man auf lange Jahre einen pflegeextensiven, ungezähmten Garten haben.» Weiterlesen >



Beete im Frühjahr vorbereiten

Bei der Bodenbearbeitung im Frühjahr kommt es darauf an, gute Bedingungen dafür zu schaffen, dass Samenkörner gut keimen und sich die Sämlinge zügig weiterentwickeln können. Der Boden soll in dieser Phase nicht mehr tief bearbeitet und gewendet werden, vielmehr soll die Schichtung erhalten bleiben.

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© Brunhilde Bross-Burkhardt

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Mein naturnaher Garten

der eigene Wildnisgarten .17 .Juli 2014Im Jahr 2002 kauften Elfi und ich uns ein altes Haus mit großem Grund in Stainz in der Weststeiermark. Seitdem wird gepflanzt und renoviert, wobei es bei der Hausrenovation nicht sehr weiter geht. Wir sind halt beide Gärtner und viel lieber im Garten als im Haus.
6000 m² Steilhang war die Ausgangslage. Die mussten mal begehbar gemacht werden, mit Wegen und Pfaden. Es folgte die Einteilung der Flächen in «Apothekergarten», «Naschgarten», «Wildgarten», «Alpengarten» usw. Weiterlesen >