Mein Garten für die Schmetterlinge

©Hélène Rival / Wikimedia Commons

Erinnern Sie sich noch? Früher konnte man irgendwo durch die Fluren streifen und erlebte dann überall bunte Schmetterlinge. Auf blütenreichen Brachflächen, an Waldsäumen, in aufgelassenen Sandgruben und Steinbrüchen, auf Trockenrasen und an Wegböschungen war dies eben ein normales Bild. Mancherorts mag das vielleicht immer noch so sein, aber ansonsten sind der modernen Kulturlandschaft die Falter allenthalben und bedauerlicherweise sogar ziemlich rigoros abhanden gekommen. Selbst in den Gärten, wo sie immer gern gesehene Dauergäste waren, erlebt man eventuell nur noch wenige Arten in durchaus überschaubarer Individuenzahl. Schmetterlinge – so scheint es – stehen ebenso erbarmungslos auf der Aussterbeliste wie viele andere Arten unseres lebendigen Umfeldes, weil man ihnen in der modernen Zivilisationslandschaft (von Kulturlandschaft mag man vielfach gar nicht mehr reden) schlicht die Lebensgrundlagen entzogen hat. Die erwähnten und traditionell typischen Falterbiotope bzw. -fluggebiete mit ihrem reichen Aufkommen blühender Stauden sind zwar regional bzw. lokal immer noch vorhanden, aber das Umfeld in den landwirtschaftlichen Fluren hat sich durch ständige Begiftung gewaltig verändert. Weiterlesen >



Ein ganz besonderes Herbarium

Bunt und gestochen scharf leuchten Blüten, Blätter, Staubgefäße und Früchte auf schwarzem Grund: Ingeborg Niesler und Angela Niebel-Lohmann gewähren in ihrem «Bildatlas der Blütenpflanzen» einen überraschenden und einmaligen Blick auf Blütenpflanzen. Doch wie entstehen die eindrücklichen Bilder? Und wie kam es überhaupt dazu? Wir haben bei Ingeborg Niesler nachgefragt.

Abbildung aus «Bildatlas der Blütenpflanzen» von Ingeborg Niesler und Angela Niebel-Lohmann

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Büchertipps für einen besonderen Ausflug

In den Ferien will man sich etwas gönnen. Darum haben zu dieser Zeit einmalige und besondere Ausflüge Hochkonjunktur: ein Besuch im Zoo, auf dem Bauernhof oder ein Ausflug an einen Ort, der eine mystische Schönheit ausstrahlt, die schon fast kitschig ist.

Wir haben unsere Regale nach den passenden Büchern durchforstet und haben hier eine Auswahl für Sie zusammengestellt.

© Thomas Sbampato

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Haupt Bücher als Wissensbücher des Jahres von «bild der wissenschaft» nominiert

Jedes Jahr vergibt die Zeitschrift bild der wissenschaft einen Preis für die besten Wissensbücher des Jahres. Der Preis wird in den Kategorien Ästhetik, Unterhaltung, Überraschung, Zündstoff, Überblick und Perspektive verliehen. Neben der Jury, welche aus renommierten Wissenschaftsjournalisten besteht, haben auch die Leser eine Stimme und können für ihre Favoriten abstimmen.

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Büchertipps zum Wandern

Schönes Wetter lockt nach draußen und macht Lust auf Wandern.

Doch Wandern ist nicht gleich Wandern: es gibt die Sportwanderer, die möglichst weite, lange und anstrengende Touren angehen wollen, es gibt die gemütlichen Wanderer, die vor allem die Natur genießen möchten und die Familien, die für ihren gemeinsamen Ausflug eine erlebnisreiche Wanderung geplant haben.

Wir haben für Sie eine Auswahl unserer Bücher zusammengestellt, die für die eine oder andere Spezies der Wanderer hilfreich und informativ oder auch unterhaltend sein wird.

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Ein Jahr am Rhein

Im Zusammenhang mit meinem neusten Werk «Natur und Landschaften von Zürich und Schaffhausen» wurde ich gefragt, welches denn mein Lieblingsort in diesem Gebiet sei. Müsste ich mich – ungern – auf nur einen beschränken, fiele die Wahl auf den Rhein. Wechselnden Stimmungen, Wasserphänomenen, Pflanzen und Lebewesen spüre ich mit der Kamera im Lauf der Jahreszeiten nach. Als passionierter Naturfotograf habe ich mit Eglisau einen privilegierten Wohnort direkt am Ufer.

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«Das Herbarium des Felix Platter» in der Burgerbibliothek Bern

img_1383In der Burgerbibliothek Bern liegt ein außergewöhnlicher Schatz, den es neu zu entdecken gilt: Das Herbarium des Basler Stadtarztes Felix Platter (1536-1614) ist das älteste noch erhaltene Herbarium der Schweiz und eines der ältesten weltweit. Anlässlich des Erscheinungstermins von «Das Herbarium des Felix Platter» haben wir zusammen mit der Burgerbibliothek ins Archiv eingeladen und Journalisten das Buch vorgestellt.

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«Scho root» – schon rot

Chili 3«Scho root» singt Toni Vescoli 1975 und rote Farbe kann ich schon jetzt im Juni bei meinen Chili-Pflanzen feststellen, nachdem ich sie bereits im Februar drinnen in der warmen Stube auf dem Fenstersims gesät habe. Ich lasse sie aber noch reifen, damit sie richtig scharf werden. Die letztjährigen Pfefferschoten waren unterschiedlich scharf.

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