HauptAutoren: Elke Zippel und Johann Brandstetter

Schmetterlinge bezaubern uns durch ihre filigrane Schönheit und die Leichtigkeit ihres Fluges. Auch das Leben der schillernden Insekten ist faszinierend, wie die Autorin Elke Zippel und der Künstler Johann Brandstetter wissen. In ihrem Buch «Wie Schmetterlinge leben» führen sie uns in die spannende Welt der «Blütengaukler» ein.

Im Interview verraten sie uns, weshalb sie keinen Lieblingsschmetterling haben, was es mit Mormogystia brandstetteri auf sich hat und weshalb wir um Schmetterlinge zu fördern, auch ihre Lebensräume schützen müssen.

Schwarzblauer Bläuling © Johann Brandstetter

Was fasziniert Sie besonders an Schmetterlingen?

E.Z. Zuallererst natürlich ihre Schönheit, ihre bunte Vielfalt und ihre zarte Gestalt, die mich schon als kleines Mädchen beeindruckt haben. Als Kind habe ich rund um die Dörfer meiner Ferienheimat in Südtirol Blumenwiesen erleben können, auf denen es vor Faltern wimmelte – Blutströpfchen, Bläulinge, Widderchen und Tagfalter-Arten. Nachts verlagerte sich das Geflatter an die Laterne am Haus. Ich habe stundenlang zuschauen können, wohl wissend, nicht zuletzt dank eines Kinderbuchklassikers, dass vor ihrem Geflatter die Schmetterlinge ein Leben als Raupe und Puppe geführt haben.
Als Biologin beeindrucken mich die vielen Zusammenhänge, die sich beim Studium der stets komplexen und einzigartigen Ökologie einer Art aufzeigen. Jedes Entwicklungsstadium einer Art, vom Ei über Raupe und Puppe bis zum erwachsenen Falter hat ganz besondere Ansprüche an seinen Lebensraum. Nur wenn die Ansprüche aller Entwicklungsstadien eines Falters erfüllt werden, kann eine Schmetterlingsart in einer Landschaft überleben und sich fortpflanzen. Enge Beziehungen von Schmetterlingen zu Blütenpflanzen zeugen von einer faszinierenden Co-Evolution zweier Arten oder Artengruppen. Weiterlesen >



HauptAutorin: Michaela Müller – Interview, Verlosung und Büchertour

Michaela Müllers zweites Buch «Stoff trifft Papier» ist soeben erschienen. Wir schicken es in den nächsten Wochen auf Tour – wohin genau erfahren Sie am Ende des Artikels. Vielleicht kommt sogar eines zu Ihnen, denn wir verlosen drei Exemplare im attraktiven Paket mit einem Objekt aus dem Buch. Wie man gewinnen kann, steht ebenfalls am Ende dieses Beitrags.
Denn zuerst wollten wir von Michaela Müller noch ein bisschen etwas über ihr neues Buch erfahren.

Foto: Monika Nonnenmacher

Mit «Stoff trifft Papier» ist nach «Bunte Bücher» gerade ihr zweites Buch erschienen. Auch im neuen Buch geht es – unter anderem – um Buchbinden. Worin unterscheiden sich die zwei Bücher?
In «Bunte Bücher» geht es um Mustergestaltung, Drucktechniken und Buchbindetechniken. Es ist ein Baukasten für die Gestaltung von eigenen Bucheinbänden.
«Stoff trifft Papier» erweitert diesen Baukasten um textile Ideen und schafft Verbindungen zwischen Papier und Stoff. Dabei geht es nicht nur ums Buchbinden, sondern darum, über den Tellerrand zu schauen und unterschiedliche Materialien und Techniken zu kombinieren.

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HauptAutorin: Brunhilde Bross-Burkhardt

Ein Garten macht nicht nur viel Freude, sondern auch viel Arbeit. Das wissen alle, die ab und zu zu Gartenschaufel und Hacke greifen. Auch unsere Autorin Brunhilde Bross-Burkhardt weiß, wovon sie spricht und möchte mit ihrem neuen Buch «Viel Garten – wenig Zeit» aufzeigen, wie man trotz Zeitmangel Spaß am eigenen Garten hat. Dank ihrer wertvollen Tipps und praktischen Anleitungen wächst einem die Gartenarbeit nicht mehr so schnell über den Kopf, und der Garten wird nicht mehr zur Last, sondern zu einem Ort der Erholung.

Foto: Wernhild Baars

Im Interview mit uns erzählt sie, weshalb vielen Menschen die Gartenarbeit zu viel wird, was man dagegen tun kann und warum ein toter Garten nicht die Lösung ist.


Die meisten Bekannten, denen ich von Ihrem neuen Buch «Viel Garten – wenig Zeit» erzählt habe, meinten sofort: «Das brauche ich!»
Weshalb wächst vielen Menschen die Gartenarbeit über den Kopf?

Viele Mitmenschen müssen viel Zeit für ihre alltäglichen Verpflichtungen aufbringen; da gerät der Garten schnell ins Hintertreffen. Aber wenn man ihn nur wenige Wochen vernachlässigt, sieht er einfach nicht mehr so ordentlich aufgeräumt aus wie auf den Bildern in den Gartenmagazinen. Viele Gartenanfänger streben aber genau danach, diese Bilder nachzuahmen, sie wollen mit ihrem Garten wie mit ihrem Wohnzimmer repräsentieren. Von solchen Gedanken, von solchem Perfektionismus muss man sich befreien und alles etwas gelassener angehen. Im Garten darf es auch einmal etwas wild zugehen. Dort soll es blühen und fruchten. Davon profitieren Bienen, Schmetterlinge und anderes Getier, und der Mensch ebenso. Weiterlesen >



HauptAutorinnen: Hedi Kyle und Ulla Warchol

Sie hat Generationen von Buchbindern und Buchkünstlerinnen geprägt: Hedi Kyle. Viele Male wurde sie gefragt, ob sie ein Buch über ihre Arbeiten schreiben würde. Im Herbst hat sie nun gemeinsam mit ihrer Tochter Ulla Warchol das lang erwartete Lehrbuch veröffentlicht: «In Falten gelegt».

© Hedi Kyle und Ulla Warchol

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HauptAutor: Adrian Möhl

Naturbücher sind eine HAUPTsache im Verlagsprogramm. Adrian Möhl, Botaniker und Haupt-Autor, sitzt mit Cheflektorin Regine Balmer im Botanischen Garten Bern und beantwortet Fragen zu seiner Leidenschaft für die Botanik und zu seinem Buch «Flora amabilis». Diesen Herbst neu erschienen ist «Deutschlands Flora amabilis».

Das Interview stammt aus dem Magazin «111 Jahre Haupt».

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HauptAutorin: Roberta Bergmann

Kreativitätsflaute? Blockade mitten in einem wichtigen Projekt? Das kennen wohl alle Kreativen. Roberta Bergmann sorgt mit ihrem neuen Buch «Kopf frei für den kreativen Flow» für Abhilfe. Im Interview mit uns verrät sie, welcher Kreativtyp sie selber ist, wie man den kreativen «Flow» lebendig hält und ob ihr auch schon mal nichts mehr eingefallen ist. Weiterlesen >



HauptAutorin: Roswitha Paetel

© Magnus Aspelin

Sie ist sozusagen in ihr neues Buchprojekt hineingestolpert. Roswitha Paetel bleibt auch im zweiten Buch ihrem Lieblingsmaterial Pulp treu und erweitert es um Papier und Pappe. Hier erzählt sie, wie das Kinderwerkbuch entstanden ist, welche Erkenntnisse sie daraus ziehen konnte und wovon die Kinder begeistert waren.

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Die Entstehung des Buchcovers von «Die Grundlagen des Gestaltens» – Ein Making-of

Zu jedem Buch gehört auch ein Cover, logisch!

Das Buchcover ist das Erste, was man von einem Buch (neben dem Titel) in der Verlagsvorschau und später im Buchhandel wahrnimmt.

Es steht stellvertretend für das komplette Werk. Wenn das Buchcover nicht gut aufgenommen wird, d.h. nicht genügend Aufmerksamkeit erregt, dann verkauft sich das ganze Buch leider nicht, obwohl der Inhalt vielleicht hervorragend geschrieben ist!

Als Buchgestalterin ein gutes Cover zu entwerfen, setzt mich daher jedes Mal erneut unter Druck, denn ich möchte es ja bestmöglich machen!

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Ein Jahr am Rhein

Im Zusammenhang mit meinem neusten Werk «Natur und Landschaften von Zürich und Schaffhausen» wurde ich gefragt, welches denn mein Lieblingsort in diesem Gebiet sei. Müsste ich mich – ungern – auf nur einen beschränken, fiele die Wahl auf den Rhein. Wechselnden Stimmungen, Wasserphänomenen, Pflanzen und Lebewesen spüre ich mit der Kamera im Lauf der Jahreszeiten nach. Als passionierter Naturfotograf habe ich mit Eglisau einen privilegierten Wohnort direkt am Ufer.

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