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Wie tierfreundlich ist mein Garten?

Man tritt hinaus ins warme Licht, wird umfangen vom Summen und Brummen kleiner Insekten. Die frische Luft einatmend, lässt man den Blick schweifen über grüne und farbige Beete, Gewürzpflanzen, kleine Sträucher und eine selbst hergerichtete Steinmauer.

Foto: Bruno Kremer

Friedlich und spannend zugleich ein solcher Garten voller Leben, voller Regen und Treiben.
Hat man das Privileg einen Garten sein Eigen nennen zu dürfen, so ist es doch auch schön nicht nur sich selbst damit etwas Gutes zu tun, sondern auch der uns umgebenden Umwelt. Durch die zunehmende Bebauung und die sich ausweitenden Siedlungen werden wichtige Lebensräume und Nistplätze von Klein- und Wildtieren zerstört oder unterbrochen. Indem wir unseren Garten vielseitig gestalten und ökologisch aufwerten, können wir unterschiedliche Biotope diverser Tiere schaffen und dafür sorgen, dass sie sich darin wohlfühlen.

Foto: Bruno Kremer

Doch worauf ist zu achten bei der Gartengestaltung für ein tierfreundliches Ambiente? Was ist förderlich und worauf verzichtet man lieber? Die Antworten auf diese Fragen beantworten Bruno P. Kremer und Klaus Richarz in ihrem neuen Buch «Tiere in meinem Garten». Darin finden sich sowohl Tipps und Hinweise zu Bebauung und Gestaltung des eigenen Gartens wie auch eine Auflistung unterschiedlicher Tierarten, welche in den heimischen Gärten anzutreffen sind und was diese jeweiligen Arten bezüglich ihres Lebensraumes bevorzugen.

 

Anhand folgender Checkliste überprüft ihr ganz einfach, wie es um den eigenen Garten steht, wo noch Handlungsbedarf besteht und was bereits positive Züge für die Kleintierwelt darstellt.

Garten-Check: Wie ökofit ist mein Garten?

(Die Checkliste stammt aus «Tiere in meinem Garten» von Bruno Kremer und Klaus Richarz. Copyright: Kremer/Richarz/Haupt Verlag 2020)

Die Checkliste orientiert sich an folgender Abbildung eines Idealgartens:

Illustration: Bruno Kremer

 

 «Gärtnern im Einklang mit der Natur verspricht eine wunderbare Teilhabe an der Naturentfaltung im überschaubaren Massstab – und dies übrigens über das gesamte Jahr hinweg.»

Wieso also nicht selbst aktiv werden und an überaus spannenden Naturvorgängen im eigenen Garten teilhaben?


Bruno P. Kremer ist Biologe und war in der Forschung sowie als Wissenschaftsjournalist tätig. Zuletzt lehrte er am Institut für Biologie und ihre Didaktik der Universität zu Köln.

Klaus Richarz ist Biologe, arbeitete an der Universität Gießen und 33 Jahre hauptamtlich im Naturschutz, zuletzt 22 Jahre als Leiter der Staatlichen Vogelschutzwarte in Frankfurt.


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