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Miniaturgärten – Sukkulenten im Glas

Wer keinen großen Garten oder Balkon hat, aber trotzdem gerne etwas Grün in seinem Zuhause haben möchte, der kann seinen eigenen Miniaturgarten anlegen. Wir haben es ausprobiert – das Ergebnis kann sich sehen lassen!

Inspiriert durch unser Gartenbuch «Miniaturgärten – Indoor und Outdoor» wollte ich ein Pflanzenterrarium herstellen.

Der erste Schritt bestand darin, ein geeignetes Gefäß zu finden. Die große, bauchige Glasvase wurde kurzerhand gekauft sowie das benötigte Material wie Steine in unterschiedlichen Größen, Blumenerde und die gewünschten Pflanzen besorgt. Da ich mich für ein offenes Terrarium entschied, benötigte ich außerdem Aktivkohle. Nach langer Suche wurde ich im Qualipet (Tierbedarfhandlung) fündig.

Im zweiten Schritt füllte ich die Vase zuerst mit verschieden großen Steinen als Drainage und bedeckte diese mit einer Schicht Aktivkohle. Die Aktivkohle dient als Wasserfilter und hält Bakterien in Schach. Als letztes folgt eine Schicht Blumenerde. Ein kleiner Trichter erleichtert das Befüllen des Gefäßes.

Die kniffligste Aufgabe besteht darin, die Pflanzen einzupflanzen. Das kann je nach Öffnung des Gefäß leichter oder anspruchsvoller sein. Im Buch wird die Verwendung einer Küchenzange empfohlen.

Außerdem ist es wichtig, darauf zu achten, die Sukkulenten vor dem Einpflanzen von zuviel Erde zu befreien, damit sie genug Platz haben.

Nach der Einpflanzung habe ich nochmals eine dünne Schicht Pflanzenerde hinzugefügt, damit alle Sukkulenten bedeckt sind und diese mit einer Schicht Kieselsteinen und Sand ergänzt.

Sukkulenten benötigen nicht viel Wasser, es reicht ab und zu mit einer Sprühflasche die Pflanzen zu gießen.

Das gläserne Pflanzenterrarium macht nicht nur als Begrünung Freude, sondern ist auch eine tolle Dekoration.


 Buchcover