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Buchvernissage «Weisheiten aus meinem nicht digitalen Garten»

Gibt es eine Stempeluhr für die Gartenarbeit? Kann man sich beim Heben eines Blumentopfs eine Rippe brechen? Wo sind nur all die Singvögel geblieben? Kann man Bauernregeln trauen? Duzen mich meine Tomaten? Wie kommen die Löcher in meine Radieschen? Und macht Gärtnern wirklich glücklich?

Diesen und vielen weiteren Fragen geht Klaus C. Ewald in seinem vor kurzem erschienen Buch «Weisheiten aus meinem nicht digitalen Garten» spitzzüngig und unterhaltsam auf den Grund.

Klaus Ewald bei der Gartenarbeit.

Nach seiner Pensionierung wurde der emeritierte ETH-Professor für Natur- und Landschaftsschutz zum passionierten Hobbygärtner. In seinem Garten in Gerzensee pflanzt er Tomaten und Dahlien, zieht Stangenbohnen und Salat. Er ärgert sich über gefräßige Schnecken und Katzen, die seine Beete zerwühlen. Vor allem aber freut er sich über die Wunder der Natur, denen er Tag für Tag in seinem Garten begegnet. Seine Beobachtungen und Erfahrungen hält er in seinem Gartentagebuch fest, das er jeweils Ende Jahr als Gartenbericht an seine Freunde und Bekannte schickt. Die Berichte wurden von Jahr zu Jahr ausführlicher, und schon bald wurden Stimmen laut, dass diese veröffentlicht gehören.

Zinnien in Klaus Ewalds Garten.

Als «Weisheiten aus meinem nicht digitalen Garten» ist sein Gartentagebuch nun als letzter Band der Bristol-Reihe erschienen, «pikiert, umgetopft, gejätet und gegossen von Gregor Klaus», wie es im Untertitel heißt. Die Buchvernissage am 18. September im Atelier 14B feierte nicht nur das Buch, sondern bildete auch den Abschluss der Bristol-Reihe. Dr. René Schwarzenbach, Präsident der Bristol Stiftung, blickte auf 30 Jahre Bristol Stiftung zurück. Er verriet, dass es eine Nachfolgelösung für die Bristol-Reihe gibt, die unter einem anderen Namen, aber in derselben Aufmachung und Ausrichtung weitergeführt wird. PD Dr. Mario Broggi, Stiftungsrat der Bristol Stiftung, würdigte Klaus Ewald und erzählte vom «Autor als Mimose». Anschließend gab Klaus Ewald einen Einblick in seinen Garten und sein gärtnerisches Wirken. Renate Glatthard (Cello) und Martin Strauss (Fagott) sorgten für den musikalischen Rahmen der gelungenen Buchpremiere.


 Buchcover



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