Haupt stellt sich vor – Andrea Keller

Wir fragen, unsere Mitarbeitenden antworten

Andrea Keller ist seit ihrer Lehre der Haupt Buchhandlung treu geblieben. Die Gründe dafür sind vielseitig, wie auch die Arbeit als Buchhändlerin.

Mitarbeiterporträt ke (6)

© Andrea Keller

Wie bist du zur Haupt Buchhandlung  gekommen?

Vor Jahren, auf der Lehrstellensuche.

Was sind deine Aufgaben in der Haupt Buchhandlung? Was bereitet dir Freude am Buchhändlerin-Dasein?

Das Reizvolle am buchhändlerischen Alltag ist seine Vielseitigkeit. Eine vielseitige Arbeit, die sich einerseits durch den direkten Kontakt mit den Kunden ergibt, andererseits in Bezug auf alle gelesenen und ungelesenen Bücher. Immer wieder kommt man mit interessanten Menschen und Themen in Berührung. Aus dem enormen Angebot an Neuerscheinungen gilt es jeweils eine entsprechende Auswahl für unsere Kunden zu treffen. Findet dann der Kunde das gewünschte Buch, zur richtigen Zeit, in der richtigen Menge und verlässt damit zufrieden den Laden, dann ist dies auch für mich, als Buchhändlerin, jeweils ein zufriedenstellender Moment. Weiterlesen >

Verlagsvorschau: früher vs. heute

Im Haupt Verlag wird jeweils zu Beginn des neuen Jahres geordnet, aussortiert und archiviert. Etwas mehr entrümpeln muss der 3. Stock, wo die Marketing-Abteilung heimisch ist. Wir werden nämlich Mitte Februar in den 2. Stock umziehen und bis dahin heißt es, aufräumen und ausmisten, damit nur das Nötigste runter getragen werden muss und der Rest entsorgt werden kann.

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So stößt man auf allerhand Sachen: Ordner beschriftet mit VM und verschiedenen Zahlen stehen in Reih und Glied gut versteckt und verstaut in einem Wandschrank im 3. Stock des Haupt Verlags. Was es damit wohl auf sich hat?

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Haupt stellt sich vor – Walter Fuchs

Wir fragen, unsere Mitarbeitenden antworten.

Walter Fuchs hat die zunehmende Digitalisierung am Arbeitsplatz von Beginn weg miterlebt und hofft, dass sich das Buch noch lange halten wird.

Wie bist du zum Haupt Verlag gekommen?

Ich arbeitete als Schriftsetzer – noch im Bleisatz, kurz vor Einführung des Fotosatzes und Computern – in einer Druckerei an der Effingerstraße, die aber nach 135-jährigem Bestehen dichtmachte, respektive fusionierte. Nach ca. drei Wochen Stellensuche erfuhr ich, dass der Haupt Verlag eine Teilzeitstelle in der Herstellung anbot. Ich stellte mich vor und einige Tage später begann ich meine Arbeit am Leuchtpult, klebte Maquetten und Umbrüche mit belichteten Papier- oder Filmvorlagen. Die Arbeit mit Computern erfolgte erst einige Jahre später, zuerst mit einem Mac, Speicherkapazität 50 MB.

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Haupt stellt sich vor – Annina Furer

Wir fragen, unsere Mitarbeitenden antworten.

Annina Furer erklärt, warum es für sie als Buchhändlerin von Vorteil ist, einen Zimmermann als Vater zu haben und was ihr neuster Lesestoff mit Holz zu tun hat.

Annina Furrer Porträt

Wie bist du zum Haupt Verlag gekommen?

Ich habe von 2004 bis 2007 meine Lehre als Buchhändlerin in der Buchhandlung Haupt gemacht. Nach meiner Lehrzeit durfte ich glücklicherweise bleiben, und arbeite seither in der Buchhandlung.

Was sind deine Aufgaben im Haupt Verlag?

Meine Hauptaufgabe ist die Bearbeitung des Wareneingangs. Am Morgen werden jeweils die gelieferten Bücher ausgepackt und kontrolliert, danach entweder für den Versand bereitgestellt oder im Laden eingeräumt. Parallel dazu beantworte ich eingehende Anrufe und Bestellung von Kunden oder mache Abklärungen mit Lieferanten. Im Laden berate ich die Kundinnen und Kunden. Ausserdem betreue ich die Workshops in unserem Atelier 14B. Das Typische an meinem Arbeitsalltag ist die Abwechslung!

Welches Programmfeld des Haupt Verlags spricht dich besonders an?

Das Gestaltungsprogramm spricht mich persönlich am meisten an, da auch ich sehr gerne mit meinen eigenen Händen etwas herstelle. Kürzlich habe ich das Stricken neu entdeckt, und es liegen auch noch einige Nähprojekte bereit, welche ich in nächster Zeit in Angriff nehmen möchte. Und natürlich habe ich fast täglich neue Ideen, was ich noch machen könnte.

Welches Buch liegt derzeit auf deinem Nachttisch?

«Der Duft von Kiefernholz – Vom unglaublichen Glück, etwas mit den eigenen Händen zu schaffen» von Nina MacLaughlin. Es handelt von einer Journalistin, welche beschließt Schreinerin zu werden, und basiert auf dem Leben der Autorin.

Was fasziniert dich an Büchern?

Mir gefällt, dass ein Buch mich in eine andere Welt entführen kann. Ich finde es immer toll, die neuen Bücher auszupacken, und mir anzusehen, was die Autoren und Verlage Schönes hergestellt haben!

Was ist dein liebster kunsthandwerklicher Gegenstand?

Da gibt es zwei Objekte: Mein wunderschönes Büchergestell, das mein Vater – er ist Zimmermann – eigenhändig für mich gebaut hat, damit sich mein Lieblingsmedium «stilgerecht» präsentieren lässt. Und dann gibt es da noch die pinke Blumen-Lichterkette aus Papier. Die Haupt Buchhandlung ist häufig Plattform für Gestalterinnen und Gestalter oder Institutionen. Beim Einrichten einer solchen Ausstellung habe ich mich sofort in die Lichterkette verliebt.