Im Schatten von Humboldt: Johann und Georg Forster

Alexander von Humboldt ist das Maß aller deutschen Naturforscher, vor seiner Zeit umsegelte bereits der deutsche Naturforscher Johann Forster die Welt.

Der Naturforscher Johann Forster und sein Sohn Georg, ein begnadeter Zeichner, durften durch einen glücklichen Zufall an James Cooks zweiter Weltumsegelung teilnehmen. Nachdem sich Joseph Banks mit seinem Team aufgrund Platzmangel  zurückgezogen hatte, durften die Forsters nachrücken. Johann Forster hatte Theologie studiert, besaß aber umfassende Kenntnisse der Naturkunde und beschäftigte sich auch mit Mineralogie und Entomologie. Mit der Aufnahme in die Royal Society wurde Forster als führender Naturforscher anerkannt. Weiterlesen >

 

Holzkohle – Es war einmal das schwarze Gold

Helmut W. Rodenhausen hat mit «Holzkohle – vom schwarzen Gold zur Glut im Grill» eine reich bebilderte Kulturgeschichte geschaffen, in welcher er die vielen Facetten der Holzkohle aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet. Der sorgfältig gestaltete Band – das Buch sieht mit dem schwarzen Farbschnitt aus wie ein überdimensioniertes Stück Holzkohle – eignet sich auch wunderbar als Geschenk – nicht nur für passionierte Grill-Fans.

In seinem Gastbeitrag gibt er einen ersten Einblick in die spannende Geschichte des «schwarzen Goldes».

© Petra Meyer

Kaum ein anderes Produkt, kaum ein anderer Rohstoff in unserer Zivilisation hat die Welt derart verändert wie die Holzkohle – und wir uns mit ihr. Als die frühen Hominiden entdeckten, dass sich Holzkohle anders verhält als ein einfaches Holzfeuer, begann eine rasende Entwicklung. Weiterlesen >



Heilsame Wildpflanzen – Winter

Wenn die Bäume ihre Blätter lassen, zieht langsam der Winter ein. Einzig die Buchen und Eichen tragen ihr Laub über den Winter sowie die immergrünen Nadelbäume. Eine besondere Pflanze, die um die kalte Jahreszeit immer noch grüne Blätter trägt und deren Früchte um die Wintersonnenwende gepflückt werden, ist die Mistel.

© Frank Hecker/www.naturfoto-hecker.com

Im Zyklus des phänologischen Kalenders wandeln wir vom Vorfrühling bis zum Winter auf den Spuren der Natur und entdecken heilsame Wildpflanzen neu – das ist der zehnte und letzte Beitrag in dieser Reihe.

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HauptAutoren: Elke Zippel und Johann Brandstetter

Schmetterlinge bezaubern uns durch ihre filigrane Schönheit und die Leichtigkeit ihres Fluges. Auch das Leben der schillernden Insekten ist faszinierend, wie die Autorin Elke Zippel und der Künstler Johann Brandstetter wissen. In ihrem Buch «Wie Schmetterlinge leben» führen sie uns in die spannende Welt der «Blütengaukler» ein.

Im Interview verraten sie uns, weshalb sie keinen Lieblingsschmetterling haben, was es mit Mormogystia brandstetteri auf sich hat und weshalb wir um Schmetterlinge zu fördern, auch ihre Lebensräume schützen müssen.

Schwarzblauer Bläuling © Johann Brandstetter

Was fasziniert Sie besonders an Schmetterlingen?

E.Z. Zuallererst natürlich ihre Schönheit, ihre bunte Vielfalt und ihre zarte Gestalt, die mich schon als kleines Mädchen beeindruckt haben. Als Kind habe ich rund um die Dörfer meiner Ferienheimat in Südtirol Blumenwiesen erleben können, auf denen es vor Faltern wimmelte – Blutströpfchen, Bläulinge, Widderchen und Tagfalter-Arten. Nachts verlagerte sich das Geflatter an die Laterne am Haus. Ich habe stundenlang zuschauen können, wohl wissend, nicht zuletzt dank eines Kinderbuchklassikers, dass vor ihrem Geflatter die Schmetterlinge ein Leben als Raupe und Puppe geführt haben.
Als Biologin beeindrucken mich die vielen Zusammenhänge, die sich beim Studium der stets komplexen und einzigartigen Ökologie einer Art aufzeigen. Jedes Entwicklungsstadium einer Art, vom Ei über Raupe und Puppe bis zum erwachsenen Falter hat ganz besondere Ansprüche an seinen Lebensraum. Nur wenn die Ansprüche aller Entwicklungsstadien eines Falters erfüllt werden, kann eine Schmetterlingsart in einer Landschaft überleben und sich fortpflanzen. Enge Beziehungen von Schmetterlingen zu Blütenpflanzen zeugen von einer faszinierenden Co-Evolution zweier Arten oder Artengruppen. Weiterlesen >



Heilsame Wildpflanzen – Spätherbst

Die kurzen Tagen des Spätherbsts laden ein, die Abendstunden gemütlich zu Hause zu verbringen und zu ruhen. Auch die Tier- und Pflanzenwelt bereitet sich auf den Winter vor. Eine der letzten Schätze, die die Pflanzenwelt vor Winterbeginn offenbart, ist die Schlehe.

© Frank Hecker/www.naturfoto-hecker.com

Im Zyklus des phänologischen Kalenders wandeln wir vom Vorfrühling bis zum Winter auf den Spuren der Natur und entdecken heilsame Wildpflanzen neu – das ist der neunte Beitrag in dieser Reihe.

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Über die treulose Tomate – letzte Tomatengeschichte

Mit der heutigen Geschichte endet unsere Serie über teils wundersame und amüsante Namen vieler besonderer Tomatensorten, die unsere Autoren Ute und Martin Studer in den letzten paar Monaten erzählt haben. Zum Abschluss dieser Tomatengeschichten beschreiben die Autoren, wie es dazu kam, dass wir bei einem Verrat jemanden als «treulose Tomate» beschimpfen. 

© Martin Studer

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