Skizzen aus sechs Jahrhunderten

Auf wunderschön illustrierten Seiten nehmen uns Helen und William Bynum mit auf einen Ausflug ins Grüne zwischen zwei Buchdeckeln – und das in zweierlei Hinsicht: Es sind sowohl Bilder aus aller Welt als auch Bilder seit 1480 versammelt. Das Werk «Das Wesen der Pflanze – Botanische Skizzenbücher aus sechs Jahrhunderten» zeigt handgemalte und -gezeichnete Repräsentationen der Botanik. Die Künstler stellten die Natur jeweils gemäß ihrer Wahrnehmung dar, was auch Einblick in verschiedene Weltansichten erlaubt.

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50, die unsere Welt veränderten: Das Huhn

In unregelmäßigen Abständen stellen wir hier aus unserer Buchreihe «50, die unsere Welt veränderten» Dinge vor, die den Lauf der Geschichte beeinflussten. Mit dem Beitrag zum Huhn endet diese Serie. 

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Was war zuerst da, die Henne oder das Ei?

Vermutlich weder noch. Zuerst kamen die Dinosaurier, sie sind die Vorfahren aller zeitgenössischen Vogelarten. Bis zum Haushuhn dauerte es dann noch einige Zeit … Man nimmt an, dass die Domestizierung des Haushuhns vor 10’000 Jahren von Südostasien ausging. Von dort verbreitete es sich nach China, Pakistan, Afrika und Europa und erreichte Griechenland wohl im 7. Jahrhundert vor Christus.

Hühner waren und sind beliebte Haustiere: Sie legen Eier, liefern Fleisch, brauchen weniger Platz als andere fleischliefernde Tiere wie Schaf und Rind und können sich als Allesfresser an die verfügbare Nahrung anpassen. Das romantische Bild von freilaufenden, pickenden und scharrenden Hühnern hat jedoch nichts mehr zu tun mit der Realität der großen Hühnerfarmen – sei es für die Eier- oder Fleischproduktion. Ein Beispiel: Die Schweiz – mit ihren weltweit vergleichsweise strengen Tierschutznormen – erlaubt Ställe mit bis zu 18’000 Tieren. Auch in der biologischen Landwirtschaft sind in der Schweiz Ställe mit bis zu 2’000 Tieren erlaubt.

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Doch Hühner dienen nicht nur als Fleisch- oder Eierlieferanten: Im alten Rom nutzte man Hühner auch, um die Zukunft vorherzusagen, und zwar anhand von Flug- und Fressverhalten (sogenannte Auspizien, Vogelschauen). Ein Huhn, das von rechts heranflog, galt als Glück verheißend. Bei der Futter-Methode öffnete der für die Hühner zuständige Augur ihre Käfige und streute Hülsenfrüchte und eine Art Kuchen vor ihnen aus. Blieben die Hühner im Käfig, kreischten oder flogen weg, so galt das als schlechtes Omen, kamen sie jedoch heraus und fraßen das Futter, so war es ein gutes Vorzeichen.

Von Hühnern geht aber auch Gefahr aus: Laut der WHO gehören Haushühner und anderes Hausgeflügel zu den größten Gefahren für die menschliche Gesundheit und sind weit gefährlicher als AIDS oder Malaria. Die WHO befürchtet eine Rekombination von genetischem Material aus Vogel-, Schweine- und menschlichen Grippeviren, aus der ein neuer pathogener Influenza-Stamm mit tödlichem Potenzial entstehen könnte.

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Hühner sind aber auch unglaublich interessante Tiere, die alles andere als dumm sind: Sie zu beobachten macht großen Spaß und eröffnet einen ganz neuen Blick auf diese besonderen Tiere. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Es lohnt sich!

Viele weitere interessante und unterhaltsame Geschichten zu Tieren und wie sie den Lauf der Geschichte beeinflussten, finden Sie im Buch von Eric Chaline «50 Tiere, die unsere Welt veränderten».  Die Buchreihe umfasst insgesamt sechs Titel, die wir im Rahmen dieser Blogreihe alle vorstellen.

Wer sich vor allem für Hühner interessiert, findet spannenden Lesestoff in «Das Huhn», «How to Speak Chicken» oder «Mein Garten für freilaufende Hühner».

 



50, die unsere Welt veränderten: der Röntgenapparat

In unregelmäßigen Abständen stellen wir hier aus unserer Buchreihe «50, die unsere Welt veränderten» Dinge vor, die den Lauf der Geschichte beeinflussten. Heute wird von einem Gerät in der Medizin berichtet, das es erstmals möglich machte, in das Innere eines lebenden Menschen zu blicken. 

Die Geschichte der Medizin in 50 Objekten ist ein chronologisch angeordnetes Sammelwerk von kuriosen, faszinierenden und bahnbrechenden Ereignissen in der Wissenschaft der Medizin. Von den ersten Schädelbohrungen im Neolithikum über 2000 Jahre alte Texte der ayurvedischen Medizin, die Erfindung der Geburtszange im 17. Jahrhundert, die Eröffnung des ersten Tuberkulose-Sanatoriums Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum MRT-Gerät und der Ebola-Schutzkleidung als Errungenschaften des 20. und 21. Jahrhunderts geben die 50 exemplarischen Objekte einen spannenden und reich illustrierten Überblick über einen der wichtigsten Wissenschaftszweige der Menschheit.

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HauptAutor: Adrian Möhl

Naturbücher sind eine HAUPTsache im Verlagsprogramm. Adrian Möhl, Botaniker und Haupt-Autor, sitzt mit Cheflektorin Regine Balmer im Botanischen Garten Bern und beantwortet Fragen zu seiner Leidenschaft für die Botanik und zu seinem Buch «Flora amabilis». Diesen Herbst neu erschienen ist «Deutschlands Flora amabilis».

Das Interview stammt aus dem Magazin «111 Jahre Haupt».

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50, die unsere Welt veränderten: die Sichel

In unregelmäßigen Abständen stellen wir hier aus unserer Buchreihe «50, die unsere Welt veränderten» Dinge vor, die den Lauf der Geschichte beeinflussten. Heute werden gleich mehrere Objekte vorgestellt, die unsere Arbeit im Garten revolutionierten. 

Viele der Gartenwerkzeuge, welche heute in regem Gebrauch sind, werden bereits seit hunderten oder gar tausenden von Jahren vom Menschen benutzt. Einige haben sich mit der Zeit weiterentwickelt, während andere immer noch sehr ähnlich, wenn nicht sogar gleich sind wie früher.

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50, die unsere Welt veränderten: das Schwermetall Blei

In unergelmäßigen Abständen stellen wir hier aus unserer Buchreihe «50, die unsere Welt veränderten» Dinge vor, die den Lauf der Geschichte beeinflussten. Heute geht es um das Schwermetall Blei. Wussten Sie, dass Blei den Untergang des antiken Römischen Weltreichs beschleunigt haben könnte? Weiterlesen >



Imkern als Hobby – Teil 4

Heute hat uns Vinzenz den vierten und letzten Teil von «Imkern als Hobby» gesandt.

Danke, Vinzenz, deine Berichte und Erklärungen sind alle spannend und lehrreich. Jetzt weiß ich, wie aufwändig es für die Bienen ist, Honig zu sammeln, aber auch wie aufwändig es für die Imker ist, die Bienenvölker zu pflegen und gesund zu erhalten. Was da alles beachtet werden muss! Ein wirklich schönes Hobby ist das. Ich ziehe meinen Hut vor allen Bienen und Imkern, welche es uns ermöglichen, feinen Honig auf den Sonntags-Zopf streichen zu können. Wenn ich Bienen begegne, danke ich ihnen im Stillen für ihre Arbeit.

Wer die ersten drei Teile von «Imkern als Hobby» verpasst hat: Hier könnt ihr sie nachlesen: Teil 1, Teil 2 und Teil 3

Lieber Vinzenz,

herzlichen Dank noch einmal dafür, dass du diese Beiträge für unseren Blog geschrieben hast und dich seit Jahren für die Biene einsetzt!

Elisabeth Homberger (Lektorat Haupt Verlag)


Nun aber zum Beitrag:

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50, die unsere Welt veränderten: das «Candlestick» Telefon

In unregelmäßigen Abständen stellen wir hier aus unserer Buchreihe «50, die unsere Welt veränderten» Dinge vor, die den Lauf der Geschichte beeinflussten. Heute liegt der Fokus auf einem Gerät, dass unsere Kommunikation grundlegend verändert hat: das Telefon.

Zu Zeiten von Smartphone und Skype ist es schier unvorstellbar, das einst eine Zeit herrschte, bei der die Kommunikation äußert langwierig war. Weiterlesen >



Die neue App: Feldbotanik

Der Artentrainer für 725 Arten mit über 5’000 Bildern

Die neue Feldbotanik App ist ein handliches Tool für alle, die ihr Wissen zur Feldbotanik spielerisch aufbauen und trainieren wollen. Während beim dazu passenden Buch «Grundlagen der Feldbotanik» die Wissensvermittlung zu 80 Familien und 60 Gattungen im Vordergrund steht, fokussiert die App mit 725 porträtierten Arten gezielt auf das Trainieren und Aufbauen der eigenen Artenkenntnisse.

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Bürohunde bei Haupt: Aram

Aram, ein Australian Shepherd: die Kombination von Energie und Begeisterung

Aram voll in Aktion!

Aram ist Begeisterung auf vier Pfoten. Alles interessiert ihn, am meisten aber die Menschen. Der bald dreijährige Rüde ist ein Australian Shepherd, eine trotz ihres Namens nordamerikanische Rasse, die zur Gruppe der Hüte- und Treibhunde gehört. Die Hunde wurden in Amerika bekannt, als sie fürs Hüten von aus Australien importierten Merino-Schafen («Australian Sheep») verwendet wurden. Die gelehrigen Energiebündel eignen sich perfekt für die Hütearbeit und wurden auf höchste Kooperationsbereitschaft mit dem Menschen gezüchtet. Es sind Arbeitshunde par excellence.

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