Weihnachtsdeko aus Papier

Weihnachtlicher «Blätter»-Wald

Aus Weihnachtsschmuck zum Aufhängen oder Aufstellen, ob aus weißem oder farbigem Papier, entsteht ein ganzer Wald voll flacher, gefalteter, geschichteter, ja sogar dreidimensionaler Weihnachtsbäume.

© Ben Nason

Bei diesem Projekt arbeiten Sie am besten mit einem Skalpell. Denken Sie dabei wie beim Schneiden mit der Schere daran, dass Sie das Werkzeug kontrollieren und nicht umgekehrt.
Lassen Sie sich also Zeit und schneiden Sie erst dann, wenn Sie dazu bereit sind.

Legen Sie eine für die Größe Ihres ausgewählten Buches passende Schablone des Weihnachtsbaums, den Sie ausschneiden wollen, ungefähr in der Hälfte des Buches mittig auf eine Doppelseite.

© Simone Bendix

Schneiden Sie mit dem Skalpell vorsichtig ringsherum an der Schablonenkante entlang. Dazu die Klinge wie einen Stift schräg aufs Papier setzten und kräftig aufdrücken (die andere Hand bleibt ruhig und außer Reichweite der Klinge). Durchschneiden Sie möglichst viele Buchseiten auf einmal – Sie dürfen sogar ein und dieselbe Stelle mehrmals nachschneiden!

Ist die gesamte Kontur ausgeschnitten, heben Sie die Buchseiten hoch und lassen den Weihnachtsbaum plastisch erscheinen. Um den gewünschten Effekt zu erzielen, müssen Sie etwa durch die Hälfte der Buchseiten schneiden.

Weihnachtsbäumchen bitte, aber zackig!

Diese Bäumchen eignen sich hervorragend zum Aufhängen oder als Wandschmuck.
Benutzen Sie für die Bäumchen die unten abgebildete Schablone oder zeichnen Sie sich eine eigene.

© Simone Bendix

 

Falten Sie mehrere Papierstücke zur Hälfte, schneiden Sie aus jedem Stück eine Weihnachtsbaumhälfte aus und falten Sie die Papierlagen auseinander. Nun legen Sie zwei oder mehr verschieden große Weihnachtsbäume aufeinander und nähen sie entlang der Mittelachse zusammen.

Zum Schluss werden die Baumhälften auseinandergeklappt, und fertig ist Ihr dreidimensionaler Weihnachtsbaum.

© Simone Bendix

Die Anleitungen stammen aus dem Buch «Papier-Poesie» von Helene und Simone Bendix.

 



Persönliche Winter- und Weihnachtskarten kreieren

Schon bald ist Weihnachten. Was passt da besser als eine selbst gestaltete Postkarte?

Im Folgenden möchte ich euch vier Möglichkeiten aufzeigen, wie man persönliche Weihnachtspostkarten gestalten kann. Ich habe mich dabei vom Buch «schneiden,  kleben, collagieren» von Hollie Chastain inspirieren lassen.

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«Das große Werkbuch für Kinder» geht auf Reisen

Welches Kind liebt es nicht, Neues auszuprobieren?

Sie tüfteln gerne mit neuen Materialien, probieren verschiedene Techniken aus, experimentieren und kreieren eigene Projekte.

«Das große Werkbuch für Kinder» von Claudia Huboi und Claudia Scholl vereint genau das in einem Buch. Die Kinder werden an Materialien wie Papier, Holz oder Draht herangeführt. Mit vielen Abbildungen werden die Techniken kindgerecht erklärt. Anhand spaßiger Projekte können die verschiedenen Techniken direkt ausprobiert und angewendet werden. 

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HauptAutorin: Petia Knebel

Petia Knebel ist fasziniert von Ton, einem der ältesten Gestaltungsmaterialien der Geschichte. In ihrem vor kurzem erschienenen Buch «Gestalten mit Ton» spürt sie diesem vielseitigen Werkstoff und seinen Gestaltungsmöglichkeiten nach und zeigt 30 Projekten zum Nacharbeiten.

Im Interview verrät sie uns, weshalb beim Gestalten mit Ton alle Sinne angesprochen werden, wie sie beim Design eines neuen Objektes vorgeht und welchen Rat ihr ein japanischer Keramiker gegeben hat.

Was fasziniert Sie am Werkstoff Ton?

Das Material Ton, eines der ältesten Gestaltungsmaterialien der Menschheitsgeschichte, fasziniert mich in vielerlei Hinsicht. Es bietet z. B. die Möglichkeit, Ideen im wahrsten Sinne des Wortes auszuformen und dadurch sichtbar zu machen. Und während des Arbeitsprozesses wird das Zusammenwirken der Elemente Erde, Wasser, Luft und Feuer zu einem Erlebnis mit allen Sinnen. Weiterlesen >



Faksimile oder Neuausgabe? Der Spezialfall «Werners Nomenklatur der Farben»

Unsere Ausgabe (links) und die englische Faksimile-Ausgabe (rechts).

«Werners Nomenklatur der Farben» ist nicht nur bezüglich seiner Geschichte und der Ästhetik ein besonderes Buch, sondern stellt auch im deutschen Buchmarkt eher einen Ausnahmefall dar: Es ist halb Faksimile, halb Neuausgabe – von der Anmutung sieht das Buch aus wie der Reprint einer alten Ausgabe, die es in deutscher Sprache aber gar nie gab. Die englische Originalausgabe erschien 1814 und wurde als Faksimile im Frühjahr 2018 vom Natural History Museum London herausgegeben. Weiterlesen >



Was Kinder spielen

Auf der ganzen Welt spielen Kinder, aber nicht überall wird das gleiche gespielt.

©Brigitte Zietlow

Mit Murmeln spielen Kinder fast überall auf der Welt, auch Brettspiele sind vielerorts verbreitet. Doch jeder Kontinent und jedes Land hat seine eigenen Spieltraditionen und -vorlieben. So spielen die Kinder in Island Halatafl, in Ghana wird Oware gespielt und in China ist Tangram sehr beliebt.  Weiterlesen >



HauptAutorin: Roberta Bergmann

Kreativitätsflaute? Blockade mitten in einem wichtigen Projekt? Das kennen wohl alle Kreativen. Roberta Bergmann sorgt mit ihrem neuen Buch «Kopf frei für den kreativen Flow» für Abhilfe. Im Interview mit uns verrät sie, welcher Kreativtyp sie selber ist, wie man den kreativen «Flow» lebendig hält und ob ihr auch schon mal nichts mehr eingefallen ist. Weiterlesen >



HauptAutoren: Peter Boerboom und Tim Proetel

Vor kurzem ist mit «Farbe: Material und Wirkung» der fünfte Band in der beliebten Zeichenbuchreihe von Peter Boerboom und Tim Proetel erschienen. Dies haben wir zum Anlass genommen um mit den zwei Künstlern über ihre gemeinsame Arbeit zu sprechen.

Peter Boerboom (links) und Tim Proetel (rechts)

Ihre Bücher kommen mit sehr wenig Text aus: Die Bilder sprechen in der Regel für sich und meistens reicht ein Satz, um auf das Gezeigte aufmerksam zu machen. Wie kam dieses Konzept zustande? Weiterlesen >