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Artikel 1 VON 9
Schwander, Marianne

Das Opfer im Strafrecht

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Grundlagen, Häusliche Gewalt, Zwangs- und Minderjährigenheirat, Prostitution, Menschenhandel, Pornografie, Knabenbeschneidung, Weibliche Genitalverstümmelung

ISBN: 978-3-258-08156-4

3., überarbeitete und aktualisierte Auflage 2019
450 Seiten,
gebunden, 15,5 x 22,5 cm, 859 g
Haupt Verlag
CHF 68.00 (UVP) / EUR 68.00 (D) / EUR 70.00 (A)

Dieses Buch ist noch nicht erschienen - voraussichtlicher Erscheinungstermin 09 2019

«Das Opfer im Strafrecht», das in der 1. Auflage 2010 erschienen ist, war das erste schweizerische Buch, das sich in umfassender Weise mit Fragen des Opfers befasste. Nun liegt es bereits in 3., überarbeiteter und aktualisierter Auflage vor.

Im ersten Teil werden aus rechtlicher, psychologischer und gesellschaftspolitischer Sicht Fragen zur Stellung des aktuellen und potenziellen Opfers im Strafrecht und Strafprozessrecht, in der Kriminologie und Viktimologie sowie in der Kriminalpolitik erörtert. Neben der Analyse steht die Diskussion weiterführender Gedanken im Zentrum, insbesondere das Interesse von aktuellen Opfern nach einer Unrechtsfeststellung und deren Umsetzung im Recht sowie das Interesse von potenziellen Opfern nach einem repressiveren Strafrecht.

Im zweiten Teil werden spezifische Straftatbestände untersucht. Empirische Befunde belegen, dass insbesondere Opfer von Häuslicher Gewalt, Zwangs- und Minderjährigenheirat, Prostitution, Menschenhandel und Pornografie, Tätige in der Prostitution oder Pornografie sowie Mädchen und Frauen, die von Genitalverstümmelung betroffen sind, aber auch Knaben, die beschnitten wurden, erheblichen physischen, sexuellen und psychischen Gefährdungen ausgesetzt sind und nicht selten aus besonders vulnerablen Gruppen kommen. Aus rechtlicher, auch grundrechtlicher, psychologischer sowie politischer Sicht ist diesen problematischen Implikationen entgegenzutreten.

Wird das schweizerische Täter- bzw. Täterinnenstrafrecht der jeweils spezifischen Opfergruppe gerecht? Ist das Strafrecht überhaupt die richtige Antwort auf diese spezifischen Opferkonstellationen? Welche Normen müsste beispielsweise ein Bundesgesetz zur Regelung der Sexarbeit beinhalten? Diese und viele weitere Fragen werden in diesem Buch erörtert.


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«Das grundlegende und weit ausgestaltete Werk liest sich kurzweilig und imponiert durch seine knappe aber präzise Sprache. Anhand seines Gehalts richtet es sich gleichermassen an Praktiker wie Opferberatungsstellen und Sozialarbeitende, an die Strafbehörden, an Rechtsanwälte wie auch an das akademische Publikum.»
Jusletter

«Die Autorin weiss die Leserschaft sicher und einfühlsam sowie gut verständlich durch politisch sensible und (straf-)rechtlich heikle Themen zu führen.»
NK - Neue Kriminalpolitik

Marianne Schwander
Marianne Schwander, Dr. iur., dipl. klinische Heilpädagogin. Seit 2005 Dozentin für Recht und Politik an der Berner Fachhochschule sowie Lehrbeauftragte der Universität Bern, Departement für Strafrecht und Kriminologie. Thematische Schwerpunkte im Recht allgemein, Strafrecht und Kriminologie/Viktimologie sowie in den Bereichen Gewalt und Gender.

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