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Bloch, Sara Kviat (Hrsg.) / Dubach, Martina (Hrsg.) / Rippl, Gabriele (Hrsg.)

Grenzen in den Wissenschaften

Select ISBN: 978-3-258-07964-6

Berner Universitätsschriften 60
1. Auflage 2017
168 Seiten, 11 Abb., 6 Tab.
kartoniert, 15,5 x 22,5 cm, 258 g
Haupt Verlag
CHF 39.90 (UVP) / EUR 39.90 (D) / EUR 41.10 (A)

Aufbruch zu neuen Ufern, Entdeckungen neuer Welten, Fortschritt ohne Grenzen – mit Stichwörtern wie diesen schmückt sich die neuzeitliche Wissenschaft gerne. Doch in Wirklichkeit stösst der Erkenntnisdrang zunehmend an Grenzen, die manchmal sogar unüberwindbar scheinen. In der Physik wird es immer schwieriger, in das Innerste der Materie vorzudringen. In der Ökonomie begrenzt die Komplexität der Phänomene die Möglichkeiten, genaue Vorhersagen zu liefern. Die Fremdheit anderer Denkmuster limitiert unseren Zugang zu anderen Kulturen. Und manchmal ist die Forschung auch durch die Grenzen des moralisch Erlaubten eingeschränkt, wie etwa in der Medizin.

Der vorliegende Band versucht, die Grenzen der heutigen Wissenschaften zu vermessen. Beiträge aus Natur- und Geisteswissenschaften loten die Grenzen des Wiss- und Verstehbaren, des Denk- und Beweisbaren aus. Vor welchen Grenzen stehen die einzelnen Wissenschaften heute? Wie gehen die Forschenden damit um? Wie kann das Aufbrechen von Fächergrenzen im interdisziplinären Dialog dazu beitragen, Erkenntnisgrenzen zu überwinden?

Sara Kviat Bloch
Sara Kviat Bloch studierte Religionswissenschaft und Sozialanthropologie an der Universität Kopenhagen und an der University of California, Santa Barbara. Sie ist seit 2013 Geschäftsführerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin des Collegium generale an der Universität Bern und seit 2017 Lehrbeauftragte an der Universität Zürich. Sara Kviat Bloch ist Autorin mehrerer Lehrbücher zum Themenbereich Judentum sowie Religion im Allgemeinen.

Martina Dubach
Martina Dubach hat ihr Studium an der Universität Zürich absolviert und 1980 in Zoologie promoviert. Von 1977 bis 1983 weilte sie für zu Forschungszwecken am Klinikum der Justus-Liebig-Universität in Giessen. Seit 2002 ist sie Geschäftsleiterin des Forums für Universität und Gesellschaft an der Universität Bern, welches mit seinen Projekten grundlegende Diskurse zu Gegenwartsfragen anstösst. Sie war Initiantin der Vorlesungsreihe zu den Grenzen der Wissenschaften und hat diese in gemeinsamer Diskussion mit dem Collegium generale entwickelt.

Gabriele Rippl
Gabriele Rippl studierte Anglistik, Amerikanistik und Germanistik an den Universitäten Konstanz und Bristol und promovierte und habilitierte sich in Konstanz. Von 2003-2005 war sie Lehrstuhlinhaberin für Anglistik an der Universität Göttingen - seit 2005 ist sie Ordinaria für Literaturen in englischer Sprache in Bern. Sie hatte Fellowships in Oxford, Cambridge, London/Western Ontario, an der UCLA und dem Morphomata Kolleg zu Köln inne. Aktuell forscht sie zu kultureller Nachhaltigkeit, Intermedialität, Techniken und Ästhetiken der Reproduzierbarkeit sowie zu transkultureller Literatur im digitalen Zeitalter.

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