Titel-Details
Domenig, Claudio

Restorative Justice und integrative Symbolik

Möglichkeiten eines integrativen Umgangs mit Kriminalität und die Bedeutung von Symbolik in dessen Umsetzung
ISBN 978-3-258-07337-8
Sachgebiet: Recht
Restorative Justice und integrative Symbolik
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Domenig, Claudio

Restorative Justice und integrative Symbolik
Möglichkeiten eines integrativen Umgangs mit Kriminalität und die Bedeutung von Symbolik in dessen Umsetzung

Schweizerische kriminologische Untersuchungen 15
1. Auflage 2008
XVI + 421 Seiten,
kartoniert, 15,5 x 22,5 cm, 697 g
CHF 76.00 / EUR 64.00 (D) / EUR 65.80 (A)
ISBN 978-3-258-07337-8

Restorative Justice – im deutschen Sprachraum primär bekannt als strafrechtliche Mediation und Wiedergutmachung – präsentiert sich als theoretisches Fundament und praktisches Instrumentarium eines integrativen Umgangs mit Kriminalität. Damit bietet dieser Ansatz eine Alternative zu einem exkludierenden Strafkonzept, wie es im gegenwärtigen kriminalpolitischen Diskurs vorherrscht. Eine zentrale Herausforderung dieser alternativen kriminalrechtlichen Reaktionsform besteht darin, ihren integrativen Gehalt unter Verzicht auf die Symbolkraft herkömmlicher Strafmechanismen wirksam zu kommunizieren.
Mit seiner Studie unternimmt Claudio Domenig eine grundlegende Bestandesaufnahme von Restorative Justice und arbeitet die konstitutiven Eckwerte dieses vielschichtigen und viel versprechenden Konzepts heraus. Nebst den gängigen Instrumentarien werden auch bislang wenig bekannte Formen gemeinwesenbezogener konstruktiver Konfliktaufarbeitung untersucht, insbesondere das «Kreis-Modell», welches sich als Ausdruck eines umfassenden Integrationskonzepts erweist. Damit zeigt die vorliegende Arbeit Wege für eine integrative Neuausrichtung von Strafrecht und Kriminalpolitik auf, zu der Restorative Justice als Mustervorlage dienen kann.

Pressestimmen:
«Domenings Monographie ist nicht nur deswegen lesenswert, weil sie eine umfassende und intelligente Analyse der Modelle bietet, die eine Alternative zu den traditionellen Formen des Strafens zu konstituieren versuchen, sondern auch und vor allem wegen eines kritisch-reflexiven Ansatzes, der den Leser zum Nachdenken zwingt.»
Monatsschrift für Kriminologie und Strafrechtsform, Heft 5 2011
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