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Titel 10 / 84
Titel-Details
ISBN 978-3-258-06626-4
Kassis, Wassilis
Wie kommt die Gewalt in die Jungen?
Soziale und personale Faktoren der Gewaltentwicklung bei männlichen Jugendlichen im SchulkontextISBN 978-3-258-06626-4
Sachgebiet:
Pädagogik/Bildung
Kassis, Wassilis
Wie kommt die Gewalt in die Jungen?
Soziale und personale Faktoren der Gewaltentwicklung bei männlichen Jugendlichen im Schulkontext
1. ND der 1. Auflage 2003
319 Seiten, 4 Abbildungen und 13 Tabellen
kartoniert, 15,5 x 22,5 cm, 520 g
CHF 48.00 / EUR 39.90 (D) / EUR 41.10 (A)
ISBN 978-3-258-06626-4
Physische Gewalt in der Schule entsteht aus dem Wechselspiel einer ganzen Reihe von Faktoren – Geschlechterrollenstereotype, ausserschulische Delinquenzneigung, Interaktionserfahrungen in der Schule mit Lehrpersonen und MitschülerInnen, familiäre Sozialisation und den Bewältigungseigenschaften der konkreten Jugendlichen – so lautet die Quintessenz von Wassilis Kassis’ theoretischen und empirischen Studien zur Gewalt von männlichen Jugendlichen im Schulumfeld.
Aus den Untersuchungen lässt sich weder die Forderung nach einer Veränderung der Familie folgern noch der Schluss, die Schule sei in Ordnung, wie sie ist. Gewalt springt nicht nur von der Strasse auf die Schule über – sie wird in der Schule nur dann heimisch, wenn diese selbst einen fruchtbaren Boden für die Gewalt darstellt.
Wer sich auf den erziehungswissenschaftlichen Weg macht, um an dieser Situation etwas zu ändern, ist mit der präzisen Betrachtungsweise von Kassis gut beraten. Gefragt sind leise pädagogische – und laute (sozial-)politische Schritte.
Pressestimmen:
«Wassilis Kassis Buch gibt den Lehrpersonen ein Bild von den "Täter-Jungen" ohne zu moralisieren und ohne Zusammenhänge mit der Schule und dem Elternhaus zu verschweigen oder zu verharmlosen. Das Buch ist gerade darum für die LeherInnenbibliothek empfehlenswert.»
OLLO aktuell, Nr. 1, 2004
«Wer heute über Gewalt von Jungen doziert, referiert oder publiziert sollte das Buch kennen und insbesondere die Ergebnisse der Strukturgleichungsmodelle gelesen haben. Wassilis Kassis gehört zu denjenigen Forschenden, die ihre Ergebnisse transparent und nachvollziehbar darstellen. Damit trägt er zu einem unvoreingenommenen Dialog über das Thema bei.»
socialnet, 15.12.03
«Mit seinem Buch ist Wassilis Kassis eine ausgezeichnete Darstellung zu Sozialisations- und Entwicklungsstereotypen in den sozialräumlichen sowie lebensweltlichen Umgebung männlicher Jugendlicher gelungen.
Insgesamt liegt ein bemerkenswertes Buch vor, das durch methodische Präzision, inhaltliche Komplexitität und sozialpädagogische Weitsicht besticht.»
Zeitschrift für Erlebnispädagogik, April 2004
«Das Buch behandelt das Thema Gewaltentstehung theoretisch fundiert. Alltagstheorien werden erläutert und kritisch fundiert. Durch die praktische Relevanz der Thematik, die intensive Darstellung der sozialen Einflussfaktoren und ihren Zusammenhang ist das Buch sowohl für die Arbeit im Hochschulbereich als auch für die Praxis sehr zu empfehlen.»
Vierteljahresschrift für Heilpädagogik und ihre Nachbargebiete, 3/2005
319 Seiten, 4 Abbildungen und 13 Tabellen
kartoniert, 15,5 x 22,5 cm, 520 g
CHF 48.00 / EUR 39.90 (D) / EUR 41.10 (A)
ISBN 978-3-258-06626-4
Physische Gewalt in der Schule entsteht aus dem Wechselspiel einer ganzen Reihe von Faktoren – Geschlechterrollenstereotype, ausserschulische Delinquenzneigung, Interaktionserfahrungen in der Schule mit Lehrpersonen und MitschülerInnen, familiäre Sozialisation und den Bewältigungseigenschaften der konkreten Jugendlichen – so lautet die Quintessenz von Wassilis Kassis’ theoretischen und empirischen Studien zur Gewalt von männlichen Jugendlichen im Schulumfeld.
Aus den Untersuchungen lässt sich weder die Forderung nach einer Veränderung der Familie folgern noch der Schluss, die Schule sei in Ordnung, wie sie ist. Gewalt springt nicht nur von der Strasse auf die Schule über – sie wird in der Schule nur dann heimisch, wenn diese selbst einen fruchtbaren Boden für die Gewalt darstellt.
Wer sich auf den erziehungswissenschaftlichen Weg macht, um an dieser Situation etwas zu ändern, ist mit der präzisen Betrachtungsweise von Kassis gut beraten. Gefragt sind leise pädagogische – und laute (sozial-)politische Schritte.
Pressestimmen:
«Wassilis Kassis Buch gibt den Lehrpersonen ein Bild von den "Täter-Jungen" ohne zu moralisieren und ohne Zusammenhänge mit der Schule und dem Elternhaus zu verschweigen oder zu verharmlosen. Das Buch ist gerade darum für die LeherInnenbibliothek empfehlenswert.»
OLLO aktuell, Nr. 1, 2004
«Wer heute über Gewalt von Jungen doziert, referiert oder publiziert sollte das Buch kennen und insbesondere die Ergebnisse der Strukturgleichungsmodelle gelesen haben. Wassilis Kassis gehört zu denjenigen Forschenden, die ihre Ergebnisse transparent und nachvollziehbar darstellen. Damit trägt er zu einem unvoreingenommenen Dialog über das Thema bei.»
socialnet, 15.12.03
«Mit seinem Buch ist Wassilis Kassis eine ausgezeichnete Darstellung zu Sozialisations- und Entwicklungsstereotypen in den sozialräumlichen sowie lebensweltlichen Umgebung männlicher Jugendlicher gelungen.
Insgesamt liegt ein bemerkenswertes Buch vor, das durch methodische Präzision, inhaltliche Komplexitität und sozialpädagogische Weitsicht besticht.»
Zeitschrift für Erlebnispädagogik, April 2004
«Das Buch behandelt das Thema Gewaltentstehung theoretisch fundiert. Alltagstheorien werden erläutert und kritisch fundiert. Durch die praktische Relevanz der Thematik, die intensive Darstellung der sozialen Einflussfaktoren und ihren Zusammenhang ist das Buch sowohl für die Arbeit im Hochschulbereich als auch für die Praxis sehr zu empfehlen.»
Vierteljahresschrift für Heilpädagogik und ihre Nachbargebiete, 3/2005
Titel 10 / 84
