Architekturwandern in Graubünden
Jetzt kommen die Architekturwanderungen – in Graubünden, dem Paradies des neuen Bauens.
Besichtigungswanderungen
Wandern einmal anders: Nicht in die luftigen Bergeshöhen geht die Reise, sondern mitten hinein in die Zivilisation, in die Dörfer, Alpenstädte und entlang der großen Routen. Dorthin, wo gebaut wird, wo bemerkenswerte zeitgenössische Architektur entstanden ist und wo auch die alten Baudenkmäler stehen. Es sind »Besichtigungswanderungen« durch die architektonisch reich bestückten Bündner Talschaften. Und das Buch erfüllt den Anspruch einer umfassenden Darstellung zeitgenössischer Architektur der letzten 25 Jahre in Graubünden.
Wir lernen das Holzbauland Prättigau kennen, damit ein wichtiges Baumaterial Graubündens und seine Meister Peter Zumthor, Gion A. Caminada und Hansjörg Ruch. In Davos ist die Rede von der Alpenstadt und ihrem Umgang mit dem großen Erbe der Moderne, den Bauten von Rudolf Gaberel. Im Engadin besuchen wir Marksteine des Bauens für die Tourismusindustrie, aber auch Valerio Olgiatis Nationalparkzentrum. Im Bergell geht es um die architektonische Repräsentation der Wasserkraft in Staumauern, Zentralen und Arbeitersiedlungen.
Das Buch präsentiert in Porträts, Bildern und Plänen 65 Perlen zeitgenössischen Bauens von der Felsentherme in Vals über die Himmelsleiter bei der Kapelle von Sogn Benedetg bis zum Kirchner-Museum in Davos. Eingeleitet wird das Buch von einem Essay über Baukultur und zeitgenössische Architektur Graubündens.
400 Seiten, 2009, (Rotpunktverlag), kartoniert