Haupt stellt sich vor – Annina Furer

Wir fragen, unsere Mitarbeitenden antworten.

Annina Furer erklärt, warum es für sie als Buchhändlerin von Vorteil ist, einen Zimmermann als Vater zu haben und was ihr neuster Lesestoff mit Holz zu tun hat.

Annina Furrer Porträt

Wie bist du zum Haupt Verlag gekommen?

Ich habe von 2004 bis 2007 meine Lehre als Buchhändlerin in der Buchhandlung Haupt gemacht. Nach meiner Lehrzeit durfte ich glücklicherweise bleiben, und arbeite seither in der Buchhandlung.

Was sind deine Aufgaben im Haupt Verlag?

Meine Hauptaufgabe ist die Bearbeitung des Wareneingangs. Am Morgen werden jeweils die gelieferten Bücher ausgepackt und kontrolliert, danach entweder für den Versand bereitgestellt oder im Laden eingeräumt. Parallel dazu beantworte ich eingehende Anrufe und Bestellung von Kunden oder mache Abklärungen mit Lieferanten. Im Laden berate ich die Kundinnen und Kunden. Ausserdem betreue ich die Workshops in unserem Atelier 14B. Das Typische an meinem Arbeitsalltag ist die Abwechslung!

Welches Programmfeld des Haupt Verlags spricht dich besonders an?

Das Gestaltungsprogramm spricht mich persönlich am meisten an, da auch ich sehr gerne mit meinen eigenen Händen etwas herstelle. Kürzlich habe ich das Stricken neu entdeckt, und es liegen auch noch einige Nähprojekte bereit, welche ich in nächster Zeit in Angriff nehmen möchte. Und natürlich habe ich fast täglich neue Ideen, was ich noch machen könnte.

Welches Buch liegt derzeit auf deinem Nachttisch?

«Der Duft von Kiefernholz – Vom unglaublichen Glück, etwas mit den eigenen Händen zu schaffen» von Nina MacLaughlin. Es handelt von einer Journalistin, welche beschließt Schreinerin zu werden, und basiert auf dem Leben der Autorin.

Was fasziniert dich an Büchern?

Mir gefällt, dass ein Buch mich in eine andere Welt entführen kann. Ich finde es immer toll, die neuen Bücher auszupacken, und mir anzusehen, was die Autoren und Verlage Schönes hergestellt haben!

Was ist dein liebster kunsthandwerklicher Gegenstand?

Da gibt es zwei Objekte: Mein wunderschönes Büchergestell, das mein Vater – er ist Zimmermann – eigenhändig für mich gebaut hat, damit sich mein Lieblingsmedium «stilgerecht» präsentieren lässt. Und dann gibt es da noch die pinke Blumen-Lichterkette aus Papier. Die Haupt Buchhandlung ist häufig Plattform für Gestalterinnen und Gestalter oder Institutionen. Beim Einrichten einer solchen Ausstellung habe ich mich sofort in die Lichterkette verliebt.