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Welche Farben hat ein Regenbogen?

© wikicommons - Malene

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Seit Newton wissen wir, dass Sonnenlicht nicht weiß ist, sondern sich aus verschiedenen Farben zusammensetzt. Natürliche Regenbögen entstehen häufig am späten Nachmittag nach einem Wärmegewitter. Bedingt durch die unterschiedlichen Wellenlängen der Strahlen sind je nach Tageszeit mehr oder weniger Farben sichtbar.

Das Lichtspektrum wird sichtbar, wenn während oder kurz nach einem Regenereignis das Sonnenlicht auf eine Vielzahl von Regentropfen fällt. Jeder Regentropfen spaltet das Licht in seine Grundbestandteile. Sehen kann man das Phänomen jedoch nur, wenn der Betrachter die Sonne im Rücken hat und Richtung Regenwand blickt. Nur so kann der Winkel des Lichts mit bloßem Auge gesehen werden. Das menschliche Auge kann nur ganz bestimmte Frequenzen des Lichts wahrnehmen. Farben im Bereich von Infrarot und Ultraviolett sind nicht erkennbar.

Die Regenbogenfarben erscheinen immer in der gleichen Reihenfolge: Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau, Indigo und Violett. Die Lichtfarben haben unterschiedliche Wellenlängen und werden deshalb auch unterschiedlich stark gebrochen. Je langwelliger das Licht ist, desto weniger stark wird es gebrochen. Rotes Licht, das sehr langwellig ist knickt kaum ab, während violettes, kurzwelliges Licht stark abknickt. Der eintreffende weiße Lichtstrahl wird gezwungen, sich in seine unterschiedlichen Wellenlängen aufzuspalten.

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