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Gartenküche: Beerentarte

Es ist Beerenzeit! Ich kann mich gar nicht entscheiden, welche Beere ich am liebsten mag: Himbeere oder Heidelbeere? Oder doch lieber Erdbeeren? Brombeeren und Johannisbeeren schmecken aber auch sehr fein. Ich habe das Privileg, auf eine große Auswahl und Menge an verschiedenen Beeren aus eigenem Anbau zurückgreifen zu können. Neben meiner Arbeit für den Haupt Verlag unterstütze ich meinen Freund auf seinem Gemüsebaubetrieb «Gmüeser». Neben dem Gemüse für unsere Gemüseabos haben wir aber auch verschiedene Beeren im Angebot. Im Moment gibt es noch die letzten Erdbeeren, dazu Himbeeren, Johannisbeeren, Heidelbeeren und Stachelbeeren. Bald sind auch schon die Brombeeren reif. Am besten schmecken sie natürlich frisch – am liebsten direkt vom Strauch. Doch die Beeren wollen auch verarbeitet werden: In den letzten Wochen habe ich zum Beispiel bereits Himbeer- und Erdbeermarmelade sowie Johannisbeerketchup gekocht.

Als Alternative zum Direkt-vom-Strauch-Essen bietet sich auch folgende einfache Beerentarte an.DSC_0958a1 runder, ausgewallter Mürbeteig

500g gemischte Beeren (ich habe Himbeeren, Stachelbeeren, weisse Johannisbeeren und Heidelbeeren verwendet), plus einige Beeren zum Servieren
Einen halben Becher Crème fraîche (ca. 100g)
1 TL Honig

Eine gefettete Kuchen- oder Tarteform (28cm) mit dem Mürbeteig auslegen, dicht einstechen. Crème fraîche zusammen mit dem Honig glatt rühren und den Teig damit bestreichen. Die Beeren darauf verteilen und im unteren Teil des Ofens bei 200°C rund 25 Minuten backen.
Wer es lieber süßer mag, kann entweder mehr Honig verwenden, die Beeren zusätzlich mit etwas Zucker mischen oder den Kuchen vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.
Vor dem Servieren ein paar frische Beeren auf die Tarte geben. Auch eine Kugel Beereneis schmeckt sehr gut dazu.

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