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Bald Bärlauchduft in der Luft?

BärlauchblätterDer Bärlauch ist für Mensch und Tier nach einem langen Winter das erste Grün und Chlorophyll.  Er liebt Buchenwälder und feuchte Gräben und profitiert von der Frühlingssonne, lange bevor die Buchen ihr hellgrünes Blätterkleid entfalten. Aber bevor es ab in den Wald zum Bärlauchpflücken geht, sollte man unbedingt nochmals die Unterscheidungsmerkmale zwischen Bärlauch und den giften Herbstzeitlosen nachlesen.

Bärlauch ist eine sehr alte Heilpflanze, welche schon den Germanen und Kelten bekannt war. Hierzulande gibt es ihn nur saisonal – im Frühling. Doch immer wieder passiert es, dass Bärlauch beim Pflücken mit den giftigen Herbstzeitlosen oder dem Maiglöckchen verwechselt wird – mit fatalen Folgen!

Typische Unterscheidungsmerkmale sind: Die Blattunterseite des Bärlauchs ist im Vergleich zu Maiglöckchen und Herbstzeitlose matt. Nur der Bärlauch duftet nach Knoblauch. Die Blätter von Maiglöckchen und Herbstzeitlose sind geruchslos. Die Bärlauchblätter wachsen einzeln aus dem Boden. Bei Maiglöckchen und Herbstzeitlose wachsen die Blätter paarweise am Stängel oder zu mehreren Blättern aus dem Stängel.

Als Heilmittel und Lebensmittel hat der Bärlauch seine Aufmerksamkeit zurückerobert. Da man den Bärlauch schlecht trocknen kann, hat sich die Konservierung als Pesto mit Öl und Salz bewährt. Bärlauch sollte man nicht kochen, denn dadurch verliert er alles, was ihn wertvoll macht. Frisch aus dem Wald, als Salatbeigabe, in einer Quarksauce oder als Pesto zu Spaghetti ist Bärlauch am besten.

Zusätzliche Informationen über den Lebensraum Wald finden Sie: naturerleben.net