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1/3 aller produzierter Lebensmittel werden nie konsumiert

Food waste© eea.europa.eu

Die weltweite Lebensmittelverschwendung ist seit Längerem ein häufig diskutiertes Thema. Die Medien berichten darüber, Kochmagazine und Websites veröffentlichen Tipps, wie aus Resten leckere Menüs zubereitet werden können, und Organisationen wie etwa die UNO initiierten Kampagnen. Trotz all dieser Bemühungen und Aufklärungskampagnen landen immer mehr tadellose Lebensmittel im Müll.
Dies muss nicht sein.
Auch wir kennen das Problem: Nach Veranstaltungen, Vernissagen und Workshops im Haupt Verlag und in der Buchhandlung mussten wir leider auch schon Lebensmittel wegwerfen.

Tippt man den Begriff «Lebensmittelverschwendung» oder «Foodwaste» ins Internet, erscheinen eine Fülle von Beiträgen und Plattformen von Aktivisten. Zwei von vielen Initiativen sind mir aufgefallen:

In der Schweiz beispielsweise hat myFoodsharing das Leitmotiv gewählt: Teile deine überschüssigen Einkäufe, statt sie wegzuwerfen. myFoodsharing ist eine eine Initiative von foodwaste.ch und Foodsharing e.V.
Foodsharing-Plattformen gibt es auch in Deutschland und Österreich.

Und in Deutschland hat das deutsche Bundesverbraucherministerium Restrezepte von Spitzenköchen, Promis und Hobby-Gourmets gesammelt. Die Rezepte, einen praktischen Einkaufsplaner sowie Informationen über die Lagerung und Haltbarkeit verschiedener Lebensmittel sind auf zugutfuerdietonne abrufbar. Es gibt auch eine Gratis-App.

Filmtipp: Wien ist ein Schauplatz des Dokumentarfilms „Taste the waste“ aus dem Jahr 2011 von Valentin Thurn. Das ARD Kulturjournal hatte seinerzeit einen Beitrag über den Film ausgestrahlt.