Artikel 148 VON 154
Ulrich, Peter

Transformation der ökonomischen Vernunft

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Fortschrittsperspektiven der modernen Industriegesellschaften

ISBN: 978-3-258-04752-2

3., revidierte Auflage 1993
532 Seiten, keine
gebunden, , 760 g
Haupt Verlag
CHF 48.00 (UVP) / EUR 29.90 (D) / EUR 30.80 (A)

Die industriegesellschftliche Rationalisierungsdynamik ist angesichts ihrer Gesamtwirkungen auf unsere Lebensbedingungen fragwürdig geworden. Was ökonomisch als rational gilt, ist nicht mehr unbedingt lebenspraktisch vernünftig.
Dieses Buch schlägt als Ausweg aus der fundamentalen Krise der "fortgeschrittenen" Industriegesellschaft einen grundlegenden neuen Brückenschlag von der praktischen Philosophie zur Ökonomie vor. Es entwickelt die Grundlagen aus der modernen Wirtschaftsethik als praktischer Sozialökonomie. Aus einer umfassenden kulturgeschichtlichen Perspektive wird gezeigt, wie es in Praxis und Wirtschaftstheorie zu einer normativ "enthemmten" und institutionell "entfesselten" ökonomischen Systemrationalität gekommen ist und wie diese in gesellschaftliche Verständigungsprozesse über vernünftige Kriterien des guten Lebens und Zusammenlebens freier Menschen eingebunden werden kann.

Pressestimmen
«Mit dem Buchtitel "Wirtschaftsethik" wird gegenwärtig viel Schindluder getrieben. Ulrichs Buch würde diesen Titel verdienen - es ist eine der ganz wenigen philosophischen und ökonomischen Reflexionen, die den hohen Ansprüchen einer ethischen Ökonomie bzw. ökonomischen Ethik gerecht wird.» Prof. Dr. Friedhelm Hengsbach S.J., Zeitschrift "Theologie und Philosophie"

«Zu empfehlen ist dieses Buch wirtschaftstheoretisch und wirtschaftspolitisch interessierten Zeitgenossen, die sich mit den von rechts und links angebotenen einseitigen Vorschlägen zum Ausbruch aus der Sackgasse, in der sich Marktwirtschaft und Wohlfahrtsstaat festgefahren haben, nicht zufrieden geben können.» Dr. Wolfgang Krüger, Redaktion "Die Zeit", im Deutschlandfunk

«In seinem Werk analysiert Peter Ulrich scharfsinnig die Sinnkrise der Ökonomie, das ist vor allem eine Krise der Wertmassstäbe, an denen Fortschritt gemessen werden soll». Nationalrat Dr. Rudolf H. Strahm, Berner Zeitung

Peter Ulrich
Peter Ulrich, Prof. em. Dr. rer. pol., geboren 1948 in Bern. 1967-71 Studium der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften an der Universität Freiburg (Schweiz) - 1972-76 wiss. Assistententätigkeit und Promotion an der Universität Basel - 1976-79 und 1982-84 vollberuflich als betriebswirtschaftlicher Unternehmensberater tätig, dazwischen Habilitationsstipendiat. 1984-87 Professor (C4b) für Betriebswirtschaftslehre mit sozialwissenschaftlicher Ausrichtung an der Bergischen Universität Wuppertal - 1986 Habilitation für „Wirtschaftswissenschaften und ihre philosophischen Grundlagen“ an der Universität Witten-Herdecke. Von 1987 bis 2009 erster Inhaber des Lehrstuhls für Wirtschaftsethik an der Universität St. Gallen (HSG) sowie Gründer und Leiter des dortigen Instituts für Wirtschaftsethik .
29 Buchveröffentlichungen, darunter das in mehreren Sprachen übersetzte Hauptwerk "Integrative Wirtschaftsethik".

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