Ruckh, Mario Felix (Hrsg.) / Noll, Christian (Hrsg.) / Bornholdt, Martin (Hrsg.)

Sozialmarketing als Stakeholder-Management

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Grundlagen und Perspektiven für ein beziehungsorientiertes Management von Nonprofit-Organisationen

ISBN: 978-3-258-07129-9

1. Auflage 2007
345 Seiten, 8 Tab., 14 Abb.
kartoniert, 15.5 x 22.5 cm, 569 g
Haupt Verlag
CHF 39.90 (UVP) / EUR 29.00 (D) / EUR 29.90 (A)

Beziehungsorientiertes Marketing-Management von Nonprofit-Organisationen in 25 Beiträgen: Das von den Herausgebern skizzierte Berliner Managementmodell war Anlass zur Einladung an Wissenschaftler, Praktiker, Kreative und Nachwuchsautoren das bisherige Marketingverständnis zu hinterfragen und Horizonte zu erweitern. Das Ergebnis ist ein breites Spektrum an Beiträgen, die sich mit Sozialmarketing als Beziehungsmanagement beschäftigen. Acht idealtypische Gattungen von Stakeholdern werden dabei näher untersucht. Denn das Verständnis der Anspruchsgruppen steht im Vordergrund, will man Beziehungen gleichermaßen individuell wie erfolgreich gestalten. Damit berührt das Buch auch Themen wie Öffentlichkeitsarbeit, Fundraising, Corporate Social Responsability und Cause-Related Marketing. Von dem, was in «Sozialmarketing als Stakeholder-Management» drinsteht, können NPOs genauso wie gewinnorientierte Unternehmen profitieren.
Herausgegeben von Mario F. Ruckh, Christian Noll und Martin Bornholdt, Berliner KommunikationsFORUM e.V. – Initiative Sozialmarketing http://www.initiative-sozialmarketing.de

«Wer bisher nicht wusste, warum seine Werbung verpufft, warum die Konkurrenz irgendwie immer besser ist oder die Spender ausbleiben, dem sei dieses Buch ans Herz gelegt. Denn dort beginnt jede gute Beziehung.»
www.fundraiser-magazin.de, Frühjahr 07

«Dass auch Themen wie Öffentlichkeitsarbeit, Fundraising, Corporate Social Responsibility oder Cause-Related Marketing aus ungewöhnlicher Perspektive behandelt werden, führt über die kurzweilige Lektüre zu manchem nützlichen Rat.»
Stiftung&Sponsoring, 5/07

Mario Felix Ruckh
Mario F. Ruckh: als Kind von Sozialpädagogen in einer 68er-WG geboren, atmete ich früh die Luft gesellschaftlicher Erneuerung: Als Jugendlicher mit Klassensprechersyndrom, Sprecher im Jugendgemeinderat und Teil der europäischen Jugendpartizipationsbewegung. Mit Freunden und mithilfe der Stadt eröffneten und betrieben wir ein kleines Jugendcafé. Nach dem Abitur begann ich mein Studium der Gesellschafs- und Wirtschaftskommunikation an der UdK Berlin. Neben Erfahrungen auf Agenturen- und Unternehmensseite in Hamburg, Paris und Berlin vermisste ich zunehmend die Gesellschafskommunikation. Das führte zum Engagement in Fachschaft und Studierendenparlament und nicht zuletzt beim Berliner Kommunikations-FORUM, wo ich den BruttoSozialPreis mitgründetet und die Auseinandersetzung mit Nonprofit-Themen begann. Nach der Diplomarbeit zum Thema Markenbewertung entschloss ich mich zu einem Management Studiengang, um die Gegebenheiten des Wirtschafssystems besser zu verstehen. Denn wie sagte schon Mark Twain: ‚Tatsachen muss man kennen, bevor man sie verdrehen kann.’

Christian Noll
Christian Noll, 1980 wurde die Republik Freies Wendland geräumt, die Grünen gegründet, der Krieg zwischen Iran und Irak begonnen, Ronald Reagan US-Präsident und ich geboren. Meine Welt war in Ordnung – bis es 1986 zur Tschernobyl-Katastrophe kam. Heute arbeite ich bei der BUNDjugend daran, dass junge Menschen darüber nachdenken, wo ihre Energie herkommt, was sie mit Atomkraftwerken und Ölkriegen zu tun haben und was sie dagegen tun können. In der Zwischenzeit machte ich Abitur und studierte Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation an der UdK Berlin und am London College of Communication. Daneben engagierte ich mich im Berliner KommunikationsFORUM: zuerst im Sponsoringteam des Werbekongress, später im Vorstand und zuletzt als Projektleiter und Gründer des BruttoSozialPreises. Die Grünen wähle ich nicht mehr, im Persischen Golf ist immer noch Krieg und Gandhi hat Recht behalten: ‚Wir müssen die Veränderung selbst sein, die wir in der Welt sehen wollen.’.

Martin Bornholdt
Martin Bornholdt, gemeinsam mit den bei den anderen Herausgebern gründete ich während meines Studiums der Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation an der UdK Berlin im Jahre 2004 den BruttoSozialPreis und die Initiative Sozialmarketing des Berliner KommunikationsForums. Derzeit arbeite ich an meiner Diplomarbeit mit dem Titel ‚Stakeholder-Management als Ansatz für das strategische Marketing von NPO’. Doch nicht alles ist Theorie. Bereits mit 13 Jahren habe ich zusammen mit Freunden die Umweltschutzgruppe ‚Kinder haben Angst’ gegründet und den Bürgermeister im schwäbischen Heimatdorf für die artgerechte Renaturierung des Bachlaufes sensibilisiert. Später organisierte ich als Vorstandsmitglied des Europa-Clubs Pforzheim europäische Jugendbegegnungen und war für die Aussendarstellung des Vereins zuständig. Engagement in politischen Gremien der UdK wechselten sich ab mit Praxiserfahrung in Marketing- und Strategieabteilunge n internationaler Unternehmen in Berlin, Budapest, Zagreb und New York sowie einem kurzen Intermezzo als Junior-Planner bei einer Berliner Kreativagentur. Nebenbei bin ich als freier Kommunikationsberater tätig.

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