Staub-Bernasconi, Silvia

Soziale Arbeit als Handlungswissenschaft

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Systemtheoretische Grundlagen und professionelle Praxis - Ein Lehrbuch

ISBN: 978-3-8252-2786-9

UTB M 2786
1. Auflage 2007
544 Seiten, 2 Abbildungen
kartoniert, 15 x 21.5 cm, 793 g
Haupt Verlag
CHF 37.50 (UVP) / EUR 29.90 (D) / EUR 30.80 (A)

Soziale Arbeit als Handlungswissenschaft befasst sich auf der Grundlage systemischer Theorie mit sozialen Problemen, die sich aufgrund der Abhängigkeit der Menschen von sozialen Systemen ergeben. Silvia Staub-Bernasconi stellt komplexe theoretische Sachverhalte so dar, dass der Einstieg in eine als Handlungswissenschaft konzipierte Soziale Arbeit möglich wird. Nach einem Rückblick auf frühe Theoretikerinnen wird ein Überblick über theoretische Ansätze Sozialer Arbeit vermittelt. In einem zweiten Teil werden die metatheoretischen Voraussetzungen und ihre Implikationen für die Soziale Arbeit als Handlungswissenschaft dargelegt. Die Praxis-relevanz des systemischen Paradigmas wird im dritten Teil anhand von Ressourcenerschließung, Bewusstseinsbildung, Umgang mit Machtquellen und Machtstrukturen sowie interkultureller Verständigung als spezielle Handlungstheorien aufgezeigt. Schließlich erfolgt ein Ausblick auf die Tatsache und Notwendigkeit zunehmender Transnationalisierung Sozialer Arbeit, dies auch unter dem Aspekt eines transnationalen Feminismus sowie der Forderung nach Sozialverträglichkeit der Wirtschaft als Antwort auf die heute dominante Forderung der Wirtschaftsverträglichkeit der Sozialen Arbeit.

«Staub-Bernasconis Gedankengänge sind zweifellos dazu geeignet, die wichtige und unumgängliche Diskussion über das fachliche Selbstverständnis Sozialer Arbeit (als Wissenschaft) zu befruchten.»
socialnet.de, Sept 07

«Ein gelungenes Werk, das die bisherigen Arbeiten der Autorin fokussiert, präzisiert und bündelt und damit in die übergeordnete Fragestellung des Verhältnisses von Wissenschaft und Praxis stellt.»
socialnet.de Jan 08

«Staub-Bernasconi gelingt es mit diesem Buch, eine konsistente Handlungstheorie Sozialer Arbeit zu entfalten, die bedürfnis- und praxisorientiert, wissenschaftsfundiert und von einer normativen Ethik geprägt ist. Die Praxisrelevanz ihres systemischen Paradigmas mag trotz aller Auseinandersetzung um die ontologische Fundierung ihrer Wirklichkeitsausfassung einen breiten Konsens unter Theoretikern und Praktikern Sozialer Arbeit finden.»
Kontext – Zeitschrift für Systemisch Therapie und Familientherapie, 3/08

“Wenn es diesen Masterstudiengang nicht gäbe, müsste man ihn erfinden!”
Reakkreditierungskommission

Silvia Staub-Bernasconi
Silvia Staub-Bernasconi, Studium der Sozialen Arbeit an der damaligen Schule für Soziale Arbeit Zürich
(1958 – 1960) sowie in den USA (University of Minnesota, Ann Arbor/Michigan und Columbia University New York) - Studium der Soziologie, Sozialethik und Pädagogik an der Universität Zürich (Doktorat) - Habilitation an der Technischen Universität Berlin. Lehre, Fachberatung an verschiedenen Hochschulen und Universitäten. Leitung des Master-
Studiengangs «Soziale Arbeit als (eine) Menschenrechtsprofession», Zentrum für Postgraduale Studien Sozialer Arbeit Berlin (ZPSA) (ab 2002). Stv. Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit - Vorsitzende des Arbeitskreises
«Theorieentwicklung in der Sozialen Arbeit» - Mitglied der «Human Rights Commission» der International Association of Schools of Social Work.

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