Schmitt, Hanno (Hrsg.) / Horlacher, Rebekka (Hrsg.) / Tröhler, Daniel (Hrsg.)

Pädagogische Volksaufklärung im 18. Jahrhundert im europäischen Kontext

Select

Rochow und Pestalozzi im Vergleich

ISBN: 978-3-258-07282-1

Neue Pestalozzi-Studien 10
1. Auflage 2007
234 Seiten, 2 Abb.
gebunden, 14 x 22 cm, 434 g
Haupt Verlag
CHF 44.00 (UVP) / EUR 44.00 (D) / EUR 45.30 (A)

Dieser Band versammelt Beiträge, die aus unterschiedlichen Perspektiven die vielfältigen Bemühungen um eine verbesserte Volksbildung im 18. Jahrhundert analysieren. Der Blick ist europäisch, wenngleich zwei Exponenten der Bildungsgeschichte im Mittelpunkt stehen, die im deutschsprachigen Raum agierten: Friedrich Eberhard von Rochow und Johann Heinrich Pestalozzi, die zum ersten Mal überhaupt komparativ erforscht werden. Die Studien eröffnen insofern einen neuen Blick auf das 18. Jahrhundert, als die Dynamik von pädagogischen Reform-absichten, Reformversuchen und einschlägigen Berichterstattungen und Debatten greifbarer werden und das Verständnis für die wachsenden Überzeugungen fördern, Erziehung und Bildung könnten soziale Probleme zukunftsgerichtet lösen. Aus diesen Vorstellungen heraus sollte sich die moderne Volksschule im 19. Jahrhundert in einem pragmatischen Prozess entwickeln, das heisst ohne eng an die Konzepte und Versuche des 18. Jahrhunderts gebunden zu sein.

Hanno Schmitt


Rebekka Horlacher
Rebekka Horlacher, geboren 1968. Dr. phil. Oberassistentin am Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Zürich und Dozentin an der Pädagogischen Hochschule Zürich. Lizentiat 1997 (Der sozialphilosophische Wandel von Gemeinschaft zu Gesellschaft bei Pestalozzi), Doktorat 2002 (Bildungstheorie von der Bildungstheorie. Die Shaftesbury-Rezeption in Deutschland und in der Schweiz im 18. Jahrhundert). Herausgeberin der Edition der 'Sämtlichen Briefe an Pestalozzi', Redaktionsmitglied der Zeitschrift „Bildungsgeschichte. International Journal for the Historiography of Education“.
Forschungsschwerpunkte: Bildungstheorie, Pestalozzi im Kontext, Pragmatismus, Historische Methoden.

Daniel Tröhler
Daniel Tröhler, Prof. Dr. phil. (1959), Leiter des Instituts für Historische Bildungsforschung Pestalozzianum an der Pädagogischen Hochschule in Zürich. Mitherausgeber der Kritischen Ausgabe der Sämtlichen Werke und Korrespondenz Pestalozzis, Herausgeber der Reihe "Neue Pestalozzi-Studien", geschäftsführender Redaktor der "Zeitschrift für pädagogische Historiographie". Forschungsschwerpunkte: Geschichte und Historiographie der Pädagogik, Analyse pädagogisch relevanter Sprachen, neuere Schulgeschichte, Schulsteuerung, Internationalität von Bildungsfragen.

Einen Kommentar schreiben

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar schreiben zu können.
Es liegen keine Kommentare zu diesem Artikel vor.
* inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten