Kobi, Emil E. / Gruntz-Stoll, Johannes (Hrsg.)

Grenzgänge

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Heilpädagogik als Politik, Wissenschaft und Kunst

ISBN: 978-3-258-07539-6

Lernen ermöglichen - Entwicklung fördern / Basler Beiträge zur Speziellen Pädagogik und Psychologie 5
1. Auflage 2009
200 Seiten, 11 Grafiken
kartoniert, 15,5 x 22,5 cm, 330 g
Haupt Verlag
CHF 39.00 (UVP) / EUR 39.00 (D) / EUR 40.10 (A)

Emil E. Kobi hat in den Jahrzehnten seiner Tätigkeit als Dozent und Leiter des Instituts für Spezielle Pädagogik und Psychologie der Universität Basel mit seinen Vorlesungen und Vorträgen, mit Buchveröffentlichungen und Zeitschriftenbeiträgen ein ebenso zahlreiches wie breites Publikum angesprochen und erreicht: Dialogische Offenheit und kritisches Denken, die überzeugende Verknüpfung von Reflexion und Engagement, sowie eine Prise Scharfsinn und Sprachwitz charakterisieren Emil E. Kobis Ausführungen und faszinieren Leserinnen und Hörer, Studierende und Fachpersonen gleichermassen. Aus einer beträchtlichen Reihe von Publikationen und Referaten der vergangenen zehn Jahre versammelt der vorliegende Band eine Auswahl von Texten zu aktuellen Themen der Heilpädagogik - als Politik, Wissenschaft und Kunst.

«Was besonders gefällt: Wissenschaftlichkeit wird bei Kobi mit Sprachwitz und Wortspielen gewürzt.»
Behinderte Menschen, Juli - Sept 2010

«Die Leserin, der Leser kann auf spannenden Grenzgängen erfrischende, neue Sichtweisen gewinnen.»
Basler Schulblatt, 04/2010

Emil E. Kobi
Dr. phil. habil., dipl. Heilpädagoge, geboren 1935 in Kreuzlingen, von 1972 bis zur Emiritierung (1999) leitender Dozent am interfakultären "Institut für Spezielle Pädagogik und Psychologie" der Universität Basel. Spezielle Interessensgebiete betreffen anthropologische und interkulturelle heilpädagogische Fragestellungen.

Johannes Gruntz-Stoll
Johannes Gruntz-Stoll, Prof. Dr. phil., geboren 1952, ist in Basel aufgewachsen. Nach mehrjähriger Lehrtätigkeit im Appenzell-Ausserrhodischen hat er in Bern und Tübingen Pädagogik, Pädagogische Psychologie, Philosophie und Ethnologie studiert. 1986 Doktorat in Bern mit einer Studie über ‚Sozialisationsprozesse in Kindergruppen‘ - 2000 Habilitation in Innsbruck mit einer Arbeit über ‚Pädagogische Antinomien und Paradoxe Anthropologie‘. Seit 1984 ist er in der Aus- und Weiterbildung von Lehrpersonen tätig – zunächst als Seminarlehrer, seit 1987 als Praxisberater und Dozent für Sonderpädagogik und von 2002 bis 2008 als Leiter des Instituts Spezielle Pädagogik und Psychologie (ISP) der Pädagogischen Hochschule der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW). Er ist Vater von vier erwachsenen Kindern und lebt in Basel.

Buchveröffentlichungen unter anderem über Erziehung, Unterricht und Literatur – „Schullandschaften“ (1988), „Kinder erziehen Kinder“ (1989), und „Tafeln klappern, Griffel kreischen“ (2008) – gemeinsam mit Edmund Steiner, zur Sonderpädagogik – „verwahrlost, beziehungsgestört, verhaltensoriginell“ (2006) und „Lösungs-, ressourcen- und systemorientierte Heilpädagogik“ (2008) – gemeinsam mit Elsbeth Zurfluh, sowie über „Georg Paulmichls Weg zum Wort“ unter dem Titel „Ich habe Glück gehabt, dass es mich gibt“ (2010) und zuletzt über „Grundlagen und Beispiele narrativer Heilpädagogik“ mit dem Titel „Erzählte Behinderung“ (2012).

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