Metzger, Franziska

Geschichtsschreibung und Geschichtsdenken im 19. und 20. Jahrhundert

Select ISBN: 978-3-8252-3555-0

UTB M 3555
1. Auflage 2011
313 Seiten, 7 Abb., 2 Tab.
kartoniert, 15 x 21,5 cm, 471 g
Haupt Verlag
CHF 26.90 (UVP) / EUR 19.90 (D) / EUR 20.50 (A)

Das Studienbuch fördert die systematische Reflexion über die Geschichte des Geschichtsdenkens und der Geschichtsschreibung im 19. und 20. Jahrhundert. Zunächst diskutiert die Autorin Debatten, Spannungsfelder – Geschichte und Gedächtnis, Geschichte und Literatur - sowie Analysemodelle. Darauf aufbauend verbindet sie mittels konkreter Quellenbezüge Langzeit-perspektiven und Tiefenschnitte auf Geschichtsdenken und Geschichtsschreibung im deutschsprachigen Raum mit transnationalen Bezügen.
Im Fokus stehen Themenfelder wie
- Diskurse der Wissenschaftlichkeit seit der Jahr- hundertwende von 1800,
- Institutionalisierung,
- Deutungskämpfe um die Nation,
- Unsicherheiten im Selbstverständnis und Neupositionierungen im Verhältnis zu anderen Wissenschaften um 1900,
- Nationalgeschichte als Volksgeschichte in der Zwischenkriegszeit sowie Kontinuitäten und Transformationen in der Struktur- und Sozialgeschichte,
- geschichtsphilosophisch-theoretische Umdeutungen seit den späten 1960er Jahren vom «linguistic turn» zu sprachzentrierten Ansätzen und kulturgeschichtlichen Perspektiven.

«Die reiche Materialkenntnis der Verfasserin beeindruckt durchweg - als höchst nützlich erweisen sich die umfangreichen Literaturlisten zu den Einzelthemen.»
Historische Zeitschrift, Band 296, 2013

«Eine fundierte Einführung in die Geschichte der Historiographie und des historischen Denkens des 19. und 20 Jahrhunderts, die das Interesse an der weiteren Auseinandersetzung mit der Thematik fördert.»
Schweizerische Zeitschrift für Religions- und Kulturgeschichte, 107 (2013)

Franziska Metzger
Franziska Metzger (1974), Dr. phil., ist Lektorin am Departement für Historische Wissenschaften – Zeitgeschichte der Universität Fribourg. Sie forscht und publiziert in Themenfeldern wie Geschichte der Geschichtsschreibung, Geschichtsdenken, Erinnerungskultur, Religionsgeschichte, Nation und Nationalismus im Europa des 19. und 20. Jahrhunderts. Zuletzt ist von ihr das Buch Religion, Geschichte Nation. Katholische Geschichtsschreibung in der Schweiz im 19. und 20. Jahrhundert – kommunikationstheoretische Perspektiven (Stuttgart: Kohlhammer, 2010) erschienen. In Vorbereitung ist eine Monographie zu Religion und Moral im öffentlichen Raum – Grossbritannien, die Niederlande und die Schweiz im 19. und 20. Jahrhundert

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