Koechlin, Annette (Hrsg.) / Gruntz-Stoll, Johannes (Hrsg.)

Das Fremde lesen als das Eigene

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Beiträge zur narrativen Heilpädagogik

ISBN: 978-3-258-07740-6

Lernen ermöglichen - Entwicklung fördern / Basler Beiträge zur Speziellen Pädagogik und Psychologie 7
1. Auflage 2013
144 Seiten,
kartoniert, 15.5 x 22.5 cm, 275 g
Haupt Verlag
CHF 38.00 (UVP) / EUR 38.00 (D) / EUR 39.10 (A)

Erzählungen lassen sich als Lernzugänge verwenden, und aus Geschichten kann gelernt werden, sei es im Sinne einer Perspektivenerweiterung, wenn es beispielsweise um subjektive Sichtweisen von Menschen mit einer Behinderung geht, sei es als Möglichkeit, Erfahrungen zu artikulieren, dem Verstehen zugänglich zu machen und auf diese Weise «das Fremde als das Eigene» zu lesen. In diesem Sammelband werden solche Zugangsweisen und Lernmöglichkeiten vorgestellt und erörtert.

Annette Koechlin
Annette Koechlin, M.A., geboren 1975, ist ausgebildete Primarlehrerin. Bis 2003 Tätigkeit als Primarlehrerin im Kanton Aargau, anschliessend Arbeit an einer Sprachheilschule und Studium der Sonderpädagogik mit Vertiefungsrichtung Schulische Heilpädagogik in Zürich an der Interkantonalen Hochschule für Heilpädagogik (HfH).
Seit 2010 Studium in Erziehungswissenschaften an der Universität Fribourg - seit 2011 Dozentin am Institut Spezielle Pädagogik und Psychologie (ISP) der Pädagogischen Hochschule der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) im Bereich der Heil- und Sonderpädagogik sowie der berufspraktischen Studien.

Johannes Gruntz-Stoll
Johannes Gruntz-Stoll, Prof. Dr. phil., geboren 1952, ist in Basel aufgewachsen. Nach mehrjähriger Lehrtätigkeit im Appenzell-Ausserrhodischen hat er in Bern und Tübingen Pädagogik, Pädagogische Psychologie, Philosophie und Ethnologie studiert. 1986 Doktorat in Bern mit einer Studie über ‚Sozialisationsprozesse in Kindergruppen‘ - 2000 Habilitation in Innsbruck mit einer Arbeit über ‚Pädagogische Antinomien und Paradoxe Anthropologie‘. Seit 1984 ist er in der Aus- und Weiterbildung von Lehrpersonen tätig – zunächst als Seminarlehrer, seit 1987 als Praxisberater und Dozent für Sonderpädagogik und von 2002 bis 2008 als Leiter des Instituts Spezielle Pädagogik und Psychologie (ISP) der Pädagogischen Hochschule der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW). Er ist Vater von vier erwachsenen Kindern und lebt in Basel.

Buchveröffentlichungen unter anderem über Erziehung, Unterricht und Literatur – „Schullandschaften“ (1988), „Kinder erziehen Kinder“ (1989), und „Tafeln klappern, Griffel kreischen“ (2008) – gemeinsam mit Edmund Steiner, zur Sonderpädagogik – „verwahrlost, beziehungsgestört, verhaltensoriginell“ (2006) und „Lösungs-, ressourcen- und systemorientierte Heilpädagogik“ (2008) – gemeinsam mit Elsbeth Zurfluh, sowie über „Georg Paulmichls Weg zum Wort“ unter dem Titel „Ich habe Glück gehabt, dass es mich gibt“ (2010) und zuletzt über „Grundlagen und Beispiele narrativer Heilpädagogik“ mit dem Titel „Erzählte Behinderung“ (2012).

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