Wagner, Gerhart

Mittelmoränen

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Heute und in der Eiszeit

ISBN: 978-3-258-07878-6

1. Auflage 2014
160 Seiten, 79 Abb.
gebunden, 21 x 27 cm, 854 g
Haupt Verlag
CHF 49.00 (UVP) / EUR 46.90 (D) / EUR 48.30 (A)

Mittelmoränen gehören zum bekannten Bild vieler unserer Gletscher. Sie sind eigentliche Schuttförderbänder. An ihrem Ende bleibt ihr Gesteinsschutt liegen und häuft sich bei gleichbleibenden Eisständen im Laufe von Jahrhunderten zu namhaften Hügeln. Dies gilt in besonderem Maße für die Gletscher der Eiszeit. Das Buch beginnt mit einer allgemeinen Gletscherkunde und beschreibt in der Folge eiszeitliche Landschaftsformen, die auf Mittelmoränen zurückgeführt werden können. Es geht auch auf die theoretischen Folgen dieser noch umstrittenen Sichtweise ein.

«Wagner liefert nicht nur eine in bemerkenswert klarer Sprache verfasste Gletscherkunde, er ermöglicht es seinen Leserinnen und Lesern auch, ihre Umgebung mit anderen Augen zu betrachten - und zu erkennen, welch unerhörte Dingen sich da, wo sie wohnen, vor unendlich langer Zeit abgespielt haben.»
Dölf Barben, Der Bund/Tages-Anzeiger
Hier geht es zum Artikel von Dölf Barben

«Ein wertvolles Buch mit spannenden Einblicken in die allgemeine Gletscherkunde und ebenso spannenden Darstellungen des Phänomens der Mittelmoränen.»
Bücherrundschau, Buchneuheiten

«Mit wohlgesetzter, verständlicher Sprache und unterstützt von trefflichen Fotos, Grafiken und Illustrationen, vermittelt Wagners vom Verlag gediegen gestaltetes Werk einen spannenden Einblick in ein noch keineswegs abgeschlossenes Kapitel erdgeschichtlicher Spurensuche.»
Sektion Bern SAC, Clubnachrichten

«Ein imponierendes Alterswerk.»
P.S. Zeitung

Gerhart Wagner
Gerhart Wagner, Geboren 1920 in Bolligen bei Bern. Aufgewachsen in ländlicher Umgebung, «erblich belastet» als Lehrer. Erstes Hobby Ornithologie. Matura 1939 am Literargymnasium Bern-Kirchenfeld. Studium der Zoologie, Botanik und Physik in Bern und Genf. Sekundarlehrerdiplom 1943, Diplom für das Höhere Lehramt 1946, Doktorat in Zoologie (Entwicklungsphysiologie bei Amphibien) 1949. 1949-1950 Sekundarlehrer in Grindelwald. 1950-1958 Lehrer für Biologie und Geologie am Städtischen Gymnasium Bern-Kirchenfeld. 1958-1964 Chef der neugegründeten Sektion für Strahlenschutz am Bundesamt für Gesundheitswesen, Ausarbeitung der schweizerischen Strahlenschutzverordnung. 1964-1969 Assistenzprofessor am Zoologischen Institut der Universität Zürich. 1969-1983 Rektor des Realgymnasiums Bern-Neufeld. Seither im aktiven Ruhestand.
Zwei Töchter, zwei Söhne, neun Enkel.
Als roter Faden durch das ganze Curriculum zog sich die Beschäftigung mit Blüten und Farnpflanzen. Mit dem Anlegen eines Herbariums wurde 1942 begonnen zum Zwecke des Kennenlernens der Arten. 1996 umfasst es gut 10'000 Blätter und wächst noch weiter.

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