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Haller, Heinrich

Wilderei im rätischen Dreiländereck

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Grenzüberschreitende Recherchen mit einer Spurensuche bis nach Tibet

ISBN: 978-3-258-07965-3

Nationalpark-Forschung in der Schweiz
1. Auflage 2016
304 Seiten,
gebunden, 17 x 24 cm,
Haupt Verlag
CHF 39.00 (UVP) / EUR 39.00 (D) / EUR 40.10 (A)

Dieses Buch ist noch nicht erschienen - voraussichtlicher Erscheinungstermin 10 2016

Im Dreiländereck Schweiz–Italien–Österreich, inmitten der Alpen, hat die Wilderei Tradition. Ausgehend vom Schweizerischen Nationalpark im Engadin wird die illegale Jagd grenzübergreifend dokumentiert und interpretiert. Nachforschungen im Zusammenhang mit illegalem Handel von Shahtoosh-Schals in St. Moritz führten bis nach Tibet.

Die Studie fokussiert auf die vergangenen 100 Jahre, wobei zeitgenössische Aktivitäten, ihre Auswirkungen auf Wildtiere und Maßnahmen gegen die frevlerischen Übergriffe besondere Berücksichtigung finden. Wilderer gehören nicht nur ins Reich der Heimatliteratur, sondern sind in gewissen Gebieten nach wie vor Teil der jagdlichen Realität sowie ein bedeutender Risikofaktor für den Naturschutz.

Heinrich Haller
Heinrich Haller, geboren 1954, hat an der Universität Bern Zoologie, Botanik und Geografie studiert und an der Universität Göttingen in Wildbiologie habilitiert. Seine Fachgebiete sind die Gebirgsökologie im Allgemeinen und die grossen Wildtiere der Alpen im Speziellen. Heinrich Haller ist seit 1996 Direktor des Schweizerischen Nationalparks (SNP).

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