Lauber, Konrad / Wagner, Gerhart / Gygax, Andreas

Flora Helvetica (5.A dt.)

Select ISBN: 978-3-258-07700-0

5., vollständig überarbeitete Auflage 2012
1656 + 290 Seiten, ca. 3850 Abbildungen
gebunden, 13 x 19,3 cm, 2095 g
Haupt Verlag
CHF 148.00 (UVP) / EUR 148.00 (D) / EUR 152.20 (A)

Seit bald 20 Jahren ist die «Flora Helvetica» das Standardwerk zur Botanik der Schweiz.

Praktisch alle in der Schweiz wild wachsenden Blüten- und Farnpflanzen werden - jede Art einzeln - durch ein oder zwei hervorragende Farbfotos abgebildet und durch einen genauen Text beschrieben. Die Artbeschreibung enthält den lateinischen, deutschen, französischen, italienischen und rätoromanischen Namen, die für das schnelle Bestimmen der Art wichtigsten Merkmale, die ökologischen Ansprüche, die Häufigkeit und das Vorkommen in der Schweiz (mit Verbreitungskärtchen) und weitere Informationen wie Gefährdungsgrad, Giftigkeit, pharmazeutische Anwendung, gesetzlichen Schutz u.a.. Ein vollständiger Bestimmungsschlüssel erleichtert die Identifizierung der Arten.

Obschon streng wissenschaftlich aufgebaut, wird das Werk auch den Ansprüchen weniger geschulter Pflanzenfreunde gerecht.

Die 5. Auflage wurde von einem Autorenteam bearbeitet und dem APG III (Angiosperms Phylogeny Group) Standard angepasst. (Vergleichstabelle der verwendeten Art-Nummern in der 4. und 5. Auflage: Excel | PDF)



www.flora-helvetica.ch

«Wer eine wildwachsende Pflanze bestimmen oder mehr über sie wissen möchte: Eine nie versagende Hilfe ist seit 1996 die «Flora Helvetica».»
Schweizer Garten

«Es gibt kein besseres, umfassenderes Grundlagenwerk zur Pflanzenwelt der Schweiz als «Flora helvetica» vom Haupt Verlag in Bern.»
Gartenzeit

«Die Flora Helvetica ist seit mehr als einem Jahrzehnt ein Standardwerk für Berufs- und Amateurbotaniker/innen. Es ist ein ideales Nachschlagewerk, um seine eigenen Bestimmungen zu überprüfen und über die Vielfalt der Schweizer Flora zu staunen.»
Ornis

«Die Qualität der Flora Helvetica ist über jeden Zweifel erhaben. Das Buch sei jedem Pflanzeninteressierten auch in Deutschland zumindest als ergänzendes Werk wärmstens ans Herz gelegt.»
naturgucker.de

«Das Werk setzt neue Massstäbe in der modernen Pflanzensystematik. Es wird allen Botanikern und Pflanzenliebhabern viel Gewinn bringen.»
Tages-Anzeiger

Konrad Lauber
Konrad Lauber, Geboren 1927 in Thun-Dürrenast, gestorben am 23. Oktober 2004 in Bern. Aufgewachsen in ländlicher Umgebung, «erblich belastet» mit ausgeprägtem Interesse für Naturwissenschaften. Mit zehn Jahren erste Bestimmungsübungen an einheimischen Pflanzen. Matura 1946 am Realgymnasium Bern-Kirchenfeld. Von einem Biologiestudium wird abgeraten, weil nur Lehrerberuf möglich, sonst brotlos. Chemiestudium ETH Zürich, Diplom 1950. Zweieinhalb Jahre Berufstätigkeit in Textilchemie, dann Umsatteln auf Biochemie. 1952-1955 Forschungsarbeiten in Proteinchemie an der Universität Lund in Schweden. 1956-1959 Dissertation in Biochemie an der Universität Bern. 1959 bis zur Pensionierung 1992 Leitung eines klinisch-chemischen Labors, zuerst an der Universität, dann am Inselspital in Bern, mit Lehrertätigkeit an der medizinischen Fakultät und verschiedenen Laborschulen.
1957 Heirat, vier längst erwachsene Töchter und Söhne.
Den willkommenen Ausgleich zur nicht immer befriedigenden Berufstätigkeit brachte die intensive Beschäftigung mit der Flora im In- und Ausland, seit 1951 vor allem mit der farbfilmbestückten Kamera. Tröstliche Erkenntnis: Als Broterwerb betrieben kann die Botanik unmöglich dieselbe Lust bereiten wie als Hobby. In 45 Jahren haben sich ca. 50'000 Fotos von einheimischen und fast ebensoviele von ausländischen Pflanzen angehäuft.

Er ist der Bildautor der Flora alpina, die im Juni 2004 im Haupt Verlag erschienen ist.

Gerhart Wagner
Gerhart Wagner, Geboren 1920 in Bolligen bei Bern. Aufgewachsen in ländlicher Umgebung, «erblich belastet» als Lehrer. Erstes Hobby Ornithologie. Matura 1939 am Literargymnasium Bern-Kirchenfeld. Studium der Zoologie, Botanik und Physik in Bern und Genf. Sekundarlehrerdiplom 1943, Diplom für das Höhere Lehramt 1946, Doktorat in Zoologie (Entwicklungsphysiologie bei Amphibien) 1949. 1949-1950 Sekundarlehrer in Grindelwald. 1950-1958 Lehrer für Biologie und Geologie am Städtischen Gymnasium Bern-Kirchenfeld. 1958-1964 Chef der neugegründeten Sektion für Strahlenschutz am Bundesamt für Gesundheitswesen, Ausarbeitung der schweizerischen Strahlenschutzverordnung. 1964-1969 Assistenzprofessor am Zoologischen Institut der Universität Zürich. 1969-1983 Rektor des Realgymnasiums Bern-Neufeld. Seither im aktiven Ruhestand.
Zwei Töchter, zwei Söhne, neun Enkel.
Als roter Faden durch das ganze Curriculum zog sich die Beschäftigung mit Blüten und Farnpflanzen. Mit dem Anlegen eines Herbariums wurde 1942 begonnen zum Zwecke des Kennenlernens der Arten. 1996 umfasst es gut 10'000 Blätter und wächst noch weiter.

Andreas Gygax
Andreas Gygax studierte an den Universitäten Bern und Neuenburg Biologie mit Schwerpunkt Botanik. Er arbeitet seither für die Kartierung der Schweizer Flora und war an der Aktualisierung wichtiger botanischer Werke ("Flora des Kantons Bern" und "Flora Helvetica") beteiligt.

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