Oehler, Felicitas

Querschnitt

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Schweizer Scherenschnitte aus fünf Jahrhunderten

ISBN: 978-3-258-07819-9

1. Auflage 2013
256 Seiten, ca. 400 Illustrationen
gebunden, 23,5 x 26 cm, 1258 g
Haupt Verlag
CHF 49.00 (UVP) / EUR 49.00 (D) / EUR 50.40 (A)

Eine Kuhherde steigt auf geschwungenen Wegen zur Alphütte hinauf, in der Mitte prangt ein Herz, Edelweiß und Enzian umrahmen das schwarz-weiße, symmetrische Bild. Diese Idylle gilt als typisch schweizerischer Scherenschnitt. Die alpine Welt ist aber nur eines von vielen Motiven, die Bauern und Klosterfrauen, Maler und Bürgertöchter ab dem 17. Jahrhundert mit weißem, schwarzem und buntem Papier gestaltet haben. In der Stadt wie auf dem Land schnitten sie mit Schere und Messer filigrane Ornamente, sie betrieben Naturstudien, silhouettierten ihre Familien und Freunde und erzählten tragische oder heitere Geschichten.
Der Scherenschnitt fasziniert heute mehr Menschen denn je. Frauen und Männer schneiden traditionelle Motive oder setzen sich mit aktuellen Themen auseinander. Mit gestalterischen und technischen Entwicklungen überraschen sie die Besucherinnen und Besucher beliebter Scherenschnitt-Ausstellungen.

In kurzen, informativen Texten bietet die Autorin einen Querschnitt durch die Entwicklungsgeschichte des Schweizer Scherenschnitts und illustriert diese mit Scherenschnitten und Collagen aus Museen und privaten Sammlungen sowie mit Werken heutiger Scherenschneiderinnen und Papierschneider.

«Ein Standardwerk über die Scherenschnittkunst in der Schweiz.»
Aargauer Zeitung

«Dieses Werk muss man haben, studieren, lieben.»
Schwarz auf Weiß, Zeitschrift des Deutschen Scherenschnittvereins

«Ein prächtiger Band. Die Autorin erschliesst in dem reich illustrierten und wunderschön aufgemachten Buch eine überraschend vielfältige Welt.»
Werkspuren

«Das Buch zeigt auf, dass die Schweizer Scherenschnitt-Szene viel mehr zu bieten hat, als Alpaufzüge und Bergwelten. Man staunt nur noch.»
mitgestalten

«Felicitas Oehler [...] ist es gelungen, durch einen Wechsel von Textgenres und Scherenschnittdarstellungen Sinnen und Denken Nahrung zu geben.»
Schweizer Volkskunde

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